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Strom als Luxusgut: E.on-Chef fordert Zuschüsse

Seit Jahren steigen die Preise für Strom in Deutschland, weshalb immer mehr Verbraucher Mühe habe, die Stromrechnung zu begleichen. Aus diesem Grund plädiert der Chef des größten deutschen Energiekonzerns, Johannes Teyssen, nun für staatliche Zuschüsse für Geringverdiener, sollten sich die Stromkosten weiter verteuern.

Staatliche Zuschüsse für Geringverdiener

„Die Energiewende darf Strom nicht zum Luxusgut, zum Spaltgraben der Gesellschaft machen. Wird der Energieumbau zu teuer, dann muss das Sozialsystem einspringen und die Mehrbelastung für einkommensschwache Haushalte abfedern“, offenbarte der Manager des Großkonzerns.

Teyssen räumt zwar ein, dass die Preise „im europäischen Vergleich am oberen Rand“ lägen, schiebt dies jedoch vor allem auf den Staatsanteil, der inzwischen bei 45 Prozent liege. Viele Stromexperten halten diese Darstellung zumindest für einseitig.

Strompreisgestaltung verbraucherabhängig

„Die Stromversorger gestalten ihre Strompreise strategisch“, erklärt Peter Reese, Leiter der Energiewirtschaft beim Verbraucherportal Verivox, „Vor überhöhten Preisen schützt im liberalisierten Energiemarkt nur die Angst der Versorger, dass zu viele Verbraucher mit einem Anbieterwechsel auf Preiserhöhungen reagieren.“

Auch Teyssens Vorgänger bei E.on, Wulf Bernotat, sorgte schon einmal mit einem Interview der Bild für Schlagzeilen, als der Manager 2007 erklärte: „Für das, was Strom an Lebensqualität bietet, ist Strom eigentlich zu billig, wenn wir ehrlich sind“. Einen weiteren Anstieg der Energiekosten hat auch er bereits prognostiziert.

geschrieben am: 02.04.2012