Strom-Diskussion bei Maybrit Illner

23.3.2012 | Redaktion:

Gestern kamen Energie-Experten wie E.ON-Chef Johannes Teyssen und „Stromrebell“ und Gründer der Elektrizitätswerke Schönau Michael Sladek zu Maybritt Illner, um mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen über die Energiewende und steigenden Energiepreise zu diskutieren. Auch Atomkraftgegnerin Hiltrud Schwetje, der Autor des Buches „Lexikon der Ökoirrtümer“, Dirk Maxeiner und der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW beteiligten sich an der Debatte.

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Strom-Diskussion bei Maybrit Illner

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Obwohl Teyssen durch die Energiewende selbst Milliardenverluste hinnehmen musste, räumt er ein: „Was die Energiewende kostet, stellen wir nicht im ersten Jahr fest (…)Ob im ersten Jahr jetzt Preisveränderungen besonders mit der Energiewende zusammenhängen, da hätte auch ich selbst höchste Zweifel“, und schlägt sich so auf die Seite von Norbert Röttgen.

Trotzdem mahnte er Röttgen zu Effizienz und Klugheit sowie zu Weitsicht, wenn die Energiewende gelingen soll. Dieser antwortete: „Wir arbeiten wirklich, es geht gut voran, wir sind im Zeitplan.“

Auch nach Einschätzung des „Stromrebells“ gehen bei der Energiewende sehr viele Menschen mit, die auch zu Investitionen bereit sind, wenn damit ein grundsätzlicher Strukturwandel einhergeht. Er verweist auf die „große Möglichkeit der Dezentralisierung“ und auf die Möglichkeit, Stromleitungs- und Netzprobleme mit der Erforschung und Erprobung neuer Speichertechnologien zu lösen.

Auswirkungen auf die Gesellschaft


Buchautor Dirk Maxeiner sieht eine durch die Energiewende verursachte Spaltung der Gesellschaft näherrücken. Seiner Meinung nach würde bald niemand mehr verstehen, warum „Studenten und Rentner“ Solaranlagen auf Millionärsvillen mit bezahlen sollen. Für ihn war der Ausstieg eine Panikreaktion mit der Folge, dass Naturschutzgebiete durch Windparks ersetzt werden.

Vertrauen statt Kritik zeigt hingegen Atomkraftgegnerin Schwetje. Ein Zurück sei mit den gemachten Erfahrungen ohnehin nicht möglich. Ihrer Meinung nach darf die Diskussion um die Energiewende nicht dazu führen, dass die berechtigten Sorgen der Bürger vor Atomkraft und die sozialen Probleme der anfallenden Kosten gegeneinander ausgespielt werden. Laut Schwetja sei dies „Schwachsinn“. Viel eher sollte Deutschland anderen Industrieländern zeigen, „das es geht“.

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