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Strom zu teuer für eine halbe Million Deutsche

Bei Plasberg’s Talkrunde „Hart aber fair“, wusste die Zahl der Deutschen, die sich mittlerweile nicht mal mehr die Stromversorgung leisten können, das Publikum zu schocken. Rund 600.000 Deutschen ist der Strom mittlerweile zu teuer geworden – man verzichtet auf Kühlschrank und Licht.

Talkrunde zur Energiewende

Eingeladen waren bei Plasberg mehrere hochrangige Gäste, unter anderem Bundesumweltminister Nörbert Röttgen, der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, Roland Tichy, Chefredakteur der „Wirtschaftswoche“ und Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen). In der Talkrunde ging es neben den mittlerweile immer teureren Benzinpreisen auch darum, ob die Politik die Stromversorgung in eine falsche Richtung lenke.

Geschildert wurde dabei der Fall der Rheinenergie, die in einem Schreiben ihren Kunden eine Preiserhöhung wirksam zum 1. April ankündigten und dies mit dem Reaktorunfall in Fukushima und der voranstrebenden Energiewende erklärten.

Röttgen widersprach darauf vehement, dass das Schreiben jeglicher Grundlage entbehren würde, da die EEG-Umlage nicht angehoben wurde. Daraufhin warf Wirtschaftsjournalist Tichy ein, noch im Jahr 2009 wären pro Haushalt lediglich 3 Euro für die berüchtigte EEG-Umlage angefallen, mittlerweile wäre der Betrag jedoch auf 11 Euro angestiegen. Was auch dazu führte, dass über 600.000 Deutsche, die in einem geregelten Mietverhältnis oder in einem Eigenheim wohnen, sich Strom nicht mehr leisten können.

Energie bald ein Luxusprodukt?

Mit steigenden Preisen wird Strom auch immer weniger zur Selbstverständlichkeit, so betont der Journalist. Dennoch konnte man sich am Ende übereinstimmend einigen, dass die Energiewende sowohl für Deutschland, als auch für dessen Bewohner, am Ende profitabel sein würde. Auch wenn am Ende der Sendung keine direkte Lösung für konsequent steigende Sprit- und Energiepreise konkretisiert werden konnte, war man sich dennoch stillschweigend einig, dass auch beim Strom die Preise auf einem fairen und nachvollziehbaren Niveau bleiben müssten.

geschrieben am: 13.03.2012