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Stromwechsel: Dauer auf drei Wochen beschränkt

Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wird der Stromanbieterwechsel für die Verbraucher weiter erleichtert. Am Mittwoch hat das Kabinett darüber entschieden, eine Änderung der bisherigen Verordnung des Stromanbieterwechsels vorzunehmen. Die Neuregelungen sollen den Kunden den Wechsel vom Grundversorger zu einem alternativen Stromanbieter wesentlich erleichtern und die Wechseldauer verkürzen.

Neuerungen beim Stromanbieterwechsel

Die deutschen Verbraucher können sich auf wesentliche Erleichterungen bei einem Stromanbieterwechsel einstellen. Mit dem am heutigen Tag geschlossenen Kabinettsbeschluss ist festgelegt, dass es künftig möglich sein wird, den Stromanbieter mit einer Frist von zwei Wochen zu kündigen. Bisher war eine Kündigung erst zum Monatsende mit einer Frist von einem Monat möglich. Zudem wird die Wechseldauer auf höchsten drei Wochen eingeschränkt. Bei dieser Regelung war es erforderlich, die Vorgaben an die Unternehmen, die Zusammenarbeit bei der Abwicklung des Versorgerwechsels betreffend, ebenfalls abzuändern.

Nach wie vor haben die Verbraucher auch die Möglichkeit, die Kündigung des bestehenden Liefervertrages durch den neuen Versorger kündigen zu lassen. Die Verbraucher müssen dem neuen Lieferanten dann lediglich den Namen des bisherigen Stromversorgers, die Zählernummer sowie den letzten Jahresstromverbrauch und die alte Kundennummer mitteilen. Wer sich bereits nicht mehr in der Grundversorgung befindet, also bereits einen Anbieterwechsel vollzogen hat, kann trotzdem von den neuen Regelungen bei einem erneuten Wechsel profitieren.

Bundesrat muss noch zustimmen

Dr. Phillip Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, sieht in den neuen Regelungen eine Stärkung des Wettbewerbs. Zudem sieht er eine deutliche Motivation für die Versorger, von den Verbrauchern günstigere Strompreise zu verlangen. Rösler betont erneut, dass er den Wechsel des Stromanbieters jedem Verbraucher empfiehlt. Die Verbraucher müssten auch nicht befürchten, durch einen Wechsel von der Stromversorgung abgeschnitten zu sein. Der jeweilige Grundversorger ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung sicherzustellen und gegebenenfalls einzuspringen.

Sollte es dennoch zu Problemen beim Wechsel oder mit dem Versorger kommen, können sich die Verbraucher an die im vergangenen November eingerichtete Schlichtungsstelle Energie wenden. Eine weitere Neuregelung beinhaltet, dass die Stromversorgungsunternehmen zukünftig sowohl auf Beschwerdemöglichkeiten als auch auf die Schlichtungsstelle Energie hinweisen müssen. Bevor die Änderungen in Kraft treten können, muss der Bundesrat zustimmen.

geschrieben am: 15.02.2012