Energiepreise sinken mit Kernstrom nicht

29.6.2009 | Redaktion:

Das “Handelsblatt” berichtet jetzt unter Berufung auf ein Gutachten des Öko- Instituts Darmstadt für das Bundesumweltministerium, dass die Strompreise nicht sinken werden, wenn die bestehenden Atomkraftwerke länger laufen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) entkräfte damit eines der wichtigsten Argumente der Kernstrombranche für die Verlängerung der Laufzeiten.

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Zu diesem Zweck hatte das Öko- Institut eigenen Angaben zufolge die Strompreise verschiedener EU-Länder miteinander verglichen und erkennt keinen Zusammenhang zwischen der starken Nutzung von Atomenergie und den Energiepreisen. Die Studie habe im Gegenteil ergeben, dass es Länder gäbe, die viel Kernenergie für ihre Privat- und Gewerbekunden zu hohen Preisen bereitstellen, während andere Nationen auf wenig Atomstrom zurückgriffen und günstige Strompreise hätten. Im Fokus der Untersuchung stand Frankreich mit einem Anteil von Kernkraftwerken von knapp 80 Prozent, in Deutschland liegt er dagegen bei knapp 30 Prozent.
 
Dennoch seien die französischen Strompreise in einigen Marktbereichen sogar höher als in Deutschland. Dem Öko-Institut zufolge könnte ein Abbruch des deutsche Ausstieg aus dem Atomgeschäft die Strompreise sogar nach oben treiben, weil eine Verlängerung der Laufzeiten alter Kernkraftwerke für Unsicherheit sorgen und geplante Modernisierungsprozesse der Energieversorger bremsen würde. Die Stromkosten würden daher steigen, weil die alten Anlagen immer noch zu viel Energie verbrauchen. Wird der Ausstieg hingegen beibehalten, könnten viele Energieversorger mehr investieren und ihre Kraftwerkanlagen schneller modernisieren und effektiver gestalten, was den Anstieg der Strompreise dämpfen würde.
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