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Strom aus Windanlagen: Vestas kürzt Stellen

Wie die Nachrichtenagentur AFP am 12.01. berichtet, stehen bei dem dänischen Windanlagenbauer Vestas Stellenkürzungen an. Vestas teilte am Donnerstag in Kopenhagen mit, dass rund 2.300 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssten. Möglich sei zudem, dass in US-Werken von Vestas weitere 1.600 Stellen gestrichen werden. Die dänische Regierung sieht diesen Schritt zur Kosteneinsparung als einen empfindlichen Schlag für die grünen Technologien.

Rund 150 Millionen Euro einsparen

Der dänische Windanlagenhersteller Vestas muss einsparen. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte, müssen bis zu 150 Millionen Euro eingespart werden. Deshalb seien massive Stellenkürzungen unumgänglich. Auch in den USA könnten bis zu 1.600 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen, denn Vestas rechnet damit, dass die bisherigen Steuererleichterungen für Windkrafthersteller nicht verlängert werden.

Helle Thorning-Schmidt, die dänische Ministerpräsidentin, zeigte sich wenig erfreut über diesen Schritt. Denn ihrer Meinung nach sei es unerlässlich, sowohl in Jobs der Grünen Energie Branche als auch in die Optimierung der Energie zu investieren.

Erneuerbare Energien Schwerpunkt der Politik

Seit kurzem steht Dänemark dem EU-Rat vor. Dies wurde am Mittwoch und Donnerstag in Dänemark gefeiert. Ein wichtiger Schwerpunkt der dänischen Ratspräsidentschaft sei das Thema erneuerbare Energien. Jetzt trifft die Nachricht, Vestas müsse Stellen im vierstelligen Bereich abbauen, das Land besonders hart. Neben der dänischen Ministerpräsidentin ist auch EU-Kommissionspräsident José-Manuel Barroso der Ansicht, dass die Politik sich weiterhin auf die erneuerbaren Energien konzentrieren müsse und der Stelleabbau bei Vestas ein harter Schlag sei.

Vestas musste in der vergangenen Woche bereits die zweite Gewinnwarnung der vergangenen drei Monate aussprechen, denn der Umsatz wird nach jetzigen Prognosen rund 400 Millionen unter den bisherigen Erwartungen liegen. So hatte das Unternehmen im dritten Quartal des vergangenen Jahres rund 60 Millionen Euro Verlust gemacht, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Plus von 127 Millionen Euro erwirtschaftet werden konnte.

geschrieben am: 13.01.2012