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Stromverbrauch 2011 in Deutschland stabil

Ausgehend von den ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die am Mittwoch in Berlin vorgelegt wurden, war der Stromverbrauch 2011 in Deutschland annähernd stabil. In der Summe lag der Verbrauch bei knapp 607 Milliarden Kilowattstunden. Neben der guten Konjunkturlage macht der BDEW auch das Wetter für diese Entwicklung verantwortlich, wie aus einer Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP hervorgeht.

Leichter Abfall bei der Stromerzeugung

Im vergangenen Jahr zeigte sich der Stromverbrauch in Deutschland nahezu stabil. Insgesamt wurden rund 607 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Im Vergleich zum Jahr 2010 entspricht dies einer Verringerung des Stromverbrauchs um knapp 0,5 Prozent. Neben dem konjunkturellen Aufschwung des vergangenen Jahres hätten auch der nicht sonderlich heiße Sommer und der milde Winter entscheidend dazu beigetragen. Hingegen ging die Stromproduktion in Deutschland leicht um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2010 zurück. Aufgrund des niedrigen Strombedarfs und dem Rückgang der Stromexporte wurden im Jahr 2011 612 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt.

Ökostrom gewinnt weiter an Bedeutung

Entgegen des allgemeinen Rückgangs bei der Stromproduktion war im Jahr 2011 ein enormer Zuwachs an Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verzeichnen. Im Dezember wurden rund 8,5 Milliarden Kilowattstunden aus Windenergie erzeugt und damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Ausgehend von der Gesamtstromproduktion in Deutschland lag der Anteil der elektrischen Energie aus erneuerbaren Energiequellen im vergangenen Jahr bei gut 20 Prozent.

Für das aktuelle Jahr erwartet der BDEW, dass die Investitionskosten in Ökostromanlagen auf 14 Milliarden Euro ansteigen werden. Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung macht darauf aufmerksam, dass in diesem Zusammenhang auch der Handlungsdruck für den Netzausbau, die Marktintegration der erneuerbaren Energien und die Übernahme von Systemverantwortung steigt. Sie betitelt die neueingeführte Marktprämie als einen ersten richtigen Schritt.

Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP vom 11.01.2012