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Deutscher Zukunftspreis: Solar-Sandwiches

Für den Deutschen Zukunftspreis ist eine Technik nominiert, die bislang nur in der Raumfahrt eingesetzt wurde. Nun soll sie auch in der Photovoltaikbranche ihren Nutzen finden. Durch die Technik der Konzentrator-Fotovoltaik, basierend auf mehreren Solar-Sandwiches, kann 500 Mal so viel Sonnenlicht eingefangen werden, wie es herkömmliche Solarmodule vermögen.

So wird Solarenergie effizient

Das Vorhaben, bis 2020 alle Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten, lässt die Bundesrepublik als Vorreiter im Bereich Klimawandel und Energiewende hervorstechen. Neben diesem ehrgeizigen Ziel soll in den nächsten Jahren die Produktion von Ökostrom aus regenerativen Quellen, wie Sonne, Wind, Erdwärme und Wasser enorm ausgebaut werden. Ein wichtiger Faktor für die Energiewende ist der Ausbau von Solarenergie. Bisweilen gilt Solarenergie zwar als wertvolle Quelle für umweltfreundlichen Naturstrom, jedoch ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom sehr teuer und ineffizient aufgrund von mangelnden Speicherkapazitäten.

Solarzellen werden effizienter

Die Forscher rund um das Fraunhofer-Institut aus Freiburg und den Unternehmen Soitec und Azur Space aus Baden-Württemberg haben ein Konzept entwickelt, dass für den Deutschen Zukunftspreis nominiert ist. Mehrere Solarzellen, aus unterschiedlichen Materialien, wurden miteinander kombiniert, so lässt sich, aufgrund der verschiedenen Regenbogenspektren, ein größerer Teil des Sonnenlichtes einfangen. Außerdem konzentrieren spezielle Linsen das Licht der Sonne 500 Mal auf das Solarzellen-Sandwich. Den Sieger des Deutschen Zukunftspreis gibt Christian Wulff am 14. Dezember 2011 bekannt.

geschrieben am: 06.12.2011