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Strompreisunterschied: Neuer Ost-West Konflikt

Carl-Ernst Giesting, Envia-M’s Leiter des größten regionalen Stromversorgers in Ostdeutschland, sprach in einem Gespräch mit der Sächsischen Zeitung über Strompreise und deren resultierenden Protesten. Als Chef des Konzerns plant Giesting die Stromnetze der kommenden Jahre und wird vermehrt Windkraft zum Stillen des Stromhungers einsetzen. Außerdem äußert er sich über einen bevorstehenden Ost-West Konflikt aufgrund der unterschiedlichen Strompreise in deutschen Regionen.

Neuer Ost-West Konflikt durch Wachstum von Ökostrom

Der Westen der Bundesrepublik, so Giesting, investiert heute schon enorm in erneuerbare Energien. Daraus folgt, dass in den neuen Ländern bis 2020 sechsmal so viel Strom produziert wird, wie er verbraucht werden kann. Deswegen muss der Strom dorthin transportiert werden, wo er auch am dringendsten gebraucht wird. Zum Beispiel nach Baden-Württemberg, so der Chef des Konzerns. Doch die Kosten für die Erschaffung der Stromnetze liegen aber im Osten von Deutschland. Deshalb müssen auch hier die Stromrechnungen laut Gesetz bezahlt werden. Bisweilen liegen die Netzentgelte im Osten der Republik schon 20 bis 25 Prozent höher als im Westen.

Kein Gewinn für Ostdeutsche bei Ökostrom

Im Osten finden sich wenige Menschen, die Ihr Geld in Solaranlagen oder Windräder investieren können, um damit Gewinn zu erzielen. In den neuen Ländern herrscht oftmals Geldknappheit; nicht nur im privaten Bereich sondern auch Unternehmen haben mit hohen Strompreisen zu kämpfen. Neue Arbeitsplätze schafft der Ökostromboom hier auch nicht, so Giesting im Gespräch. Dennoch hält der Chef des Unternehmens an dem Konzept, Ökostrom voranzubringen und in erneuerbare Energien zu investieren richtig.

geschrieben am: 01.12.2011