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Niedersachsen hat hohes Wasserkraftpotenzial

Göttingen - dem Göttinger Tageblatt online vom 29.11.2011 zufolge hat das Land Niedersachsen gerade im südlichen Teil erhebliches Wasserkraftpotenzial, das bisher ungenutzt ist. Durch die vielen Gewässer im Harz und die starken Gefälle lohnt sich die Nutzung der Wasserkraft an fast allen Flüssen dieser Gegend, so Forscher von der Uni Braunschweig.

Neue Technologien ermöglichen neue Standorte

Die Forscher der Universität Braunschweig haben ein Wasserrad entwickelt, mit dem wie bei einer herkömmlichen Mühle auch ein geringes Gefälle Energie erzeugen kann, um damit Haushalte und Gewerbe zu versorgen. So sind im Landkreis Göttingen ohne Stadt allein 180 ehemalige Mühlenstandorte vorhanden, an denen mit der neuen Technologie klimafreundlicher Ökostrom produziert werden könnte. Nach einer Studie der Wissenschaftler könnten so 40 % des Göttinger Verbrauchs geliefert werden, wenn gleichzeitig der realistische Wert von 30 % Stromeinsparung erzielt würde.

Pilotanlage in Bannetze an der Aller

Die erste Pilotanlage dieser neuen Technologie soll an der Aller entstehen und über eine Rückstauung von gerade einmal einem Meter 2,5 Mio. kWh im Jahr erzeugen. Diese Menge würde für rund 1 000 Haushalte ausreichen. Das dort geplante Wasserrad hat einen Durchmesser von elf Metern und soll weitaus umweltverträglicher sein, als die bisher üblichen Turbinen. Diese hätten auch bei der geringen Fallhöhe des Wassers einen sehr niedrigen Wirkungsgrad. Daher sind gerade im flacheren Land bisher kaum Wasserkraftwerke zu finden. Wenn die Testphase erfolgreich abgeschlossen wird, könnte sich das bald ändern.

geschrieben am: 29.11.2011