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Höhere Belastung der Kleinkunden

Berlin - Die schwarzgelbe Bundesregierung hat einige Stromsonderkunden und die Industrie eher heimlich um eine Milliardensumme entlastet. Die Kosten dafür erhielten die Kleinkunden. Die Konzerne sollen von den Gebühren für die Stromnetze ausgenommen werden. Bisher ging man von einer minimalen Verteilung aus. Recherchen der „Frankfurter Rundschau“ haben allerdings ergeben, dass Belastung der privaten Haushalte im Jahr 2012 durch diese Operation höher liegt, als gedacht.

Mehrbelastung von 26 Euro

Somit beträgt die Erhöhung der Preise 3 Prozent. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3500 Kilowattstunden muss mit einer Mehrbelastung von über 26 Euro rechnen. In der letzten Minute nahmen die Energieexperten der schwarz-gelben Koalition im Sommer während der Verabschiedung des Energiepakets eine Änderung der Stromnetzentgeltverordnung vor. Aufgefallen ist das noch nicht einmal in Fachkreisen. Die Änderung ist so geregelt, dass solche Unternehmen, die jährlich über zehn Gigawattstunden Strom brauchen, eine Befreiung von den Gebühren der Stromnetze erhalten.

Kleine Betriebe müssen mehr zahlen

Dabei findet eine ungleichmäßige Verteilung der Kosten auf die Verbraucher statt. Bei einem Verbrauch von jährlich über 100.000 Kilowattstunden, ist eine teilweise Mitfinanzierung des Industrie-Bonus gefordert. Kleine Betriebe sowie Privatkunden haben da schon größere Probleme, denn die Netzentgelte erhöhen sich um 0,75 Cent einschließlich der Mehrwertsteuer. Der Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherschützer, Holger Krawinkel, betitelt die Situation als „einmalige Schweinerei“.

geschrieben am: 21.11.2011