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Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten

Hamburg - Im letzten Jahr ist Strom, der für eine ganze Kleinstadt gereicht hätte, im deutschen Energienetz verpufft. Laut Bundesnetzagentur versickern etwa 127 Millionen Kilowattsunden, ohne dass sie genutzt werden. Der größte Teil davon, ist der Windstrom, den anscheinend keiner benötigt. Berechnungen des Ökostromversorgers Greenpeace Energy zufolge hätten mit diesem verlorenen Strom 30.000 Haushalte ein ganzes Jahr versorgt werden können.

Strom müsste im Netz aufgefangen werden

Aktuell gibt es kaum Speichermöglichkeiten für Elektrizität. Konventionelle Kraftwerke müssen Anpassungen ihrer Produktion an dem aktuellen Bedarf vornehmen. Wind- und Sonnenkraftwerke nehmen das, was gerade vorhanden ist. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass sie Energie zu Zeiten liefern, an denen sie nicht gebraucht wird. Deswegen ist die Entwicklung effizienter Energiespeicher für die Energiewende dringend notwendig. Vor allem aber der Windstrom bereitet große Probleme beim Speichern, denn er müsste im Netz aufgefangen werden. Das Netz ist allerdings nicht dazu in der Lage, den Strom zu speichern. Die weltweite Speicherkapazität liegt aktuell bei 127.000 Megawatt. Das ist die Leistung, die von 100 großen Kraftwerken ausgeht. Pumpspeicherwerke stellen etwa 99 Prozent der Kapazitäten bereit. Diese pumpen mit überschüssigem Strom Wasser in ein Becken, welches höher gelegen ist. Bei Bedarf lassen sie es wieder bergab laufen. Anschließend verstromt es in Turbinen.

geschrieben am: 19.11.2011