TelDaFax - Versammlung für die Geldgeber

7.11.2011 | Redaktion:

Diesen Dienstag findet in Köln eine Versammlung der Geldgeber des insolventen Stromanbieters TelDaFax statt. Schon allein, wenn jeder zehnte Gläubiger zu der Versammlung erscheint, dürfte es zu Platzmangel kommen. Denn etwa 700.000 Gläubiger haben Angst um ihr Geld und wollen nun Gewissheit. Das geht aus einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ hervor.

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TelDaFax - Versammlung für die Geldgeber

Kunden bangen um ihr Geld



An diesem Dienstag will der Insolvenzverwalter Biner Bähr im Kölner Staatenhaus einen Bericht über den bisherigen Verlauf abgeben. In das Staatenhaus können allerdinge nur 10.000 Platz finden. Laut eines Sprechers ist ungewiss, wie viele Gläubiger kommen werden. Das Troisdorfer Unternehmen, das in diesem Jahr Insolvenz beantragen musste, hat allein in Berlin etwa 40.000 Gas- und Stromkunden. Kunden, die im Voraus Geld an den Anbieter gezahlt haben, bangen nun um ihr Geld. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Insolvenzrechtler der Kanzlei White & Case den Gläubigern bereits klare Zahlen und Verbindlichkeiten nennen kann. Jedoch wird damit gerechnet, dass Biner Bähr die Geldgeber darüber informiert, aus welchen Gründen der Stromanbieter in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist.

Staatsanwaltschaft ermittelt



TelDaFax lockte seine Kunden immer wieder mit billigen Preisen. Diese waren etwa 300 Euro weniger als bei anderen Anbietern. Damit es möglich war, Marktanteile zu gewinnen, nahm man Verluste hin. Das Unternehmen hatte Strom und Gas oft zu Preisen angeboten, die an die Endkunden zu niedrigeren Preisen verkauft wurden, als sie beim Erwerb gekostet haben. Ein System, welches dauerhaft nicht gut gehen konnte. Von den Kunden wurde oftmals Vorauskasse verlangt. Der damalige Vorstandschef Klaus Bath hatte im letzten Jahr noch schwarze Zahlen für 2011 prognostiziert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen Bath und auch andere Manager wegen den Verdacht auf Insolvenzverschleppung.
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