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Millionenstrafe für Electrabel

Die EU-Kommission hat dem größten belgischen Energieversorger Electrabel wegen Missachtung der Fusionsregeln ein Bußgeld von 20 Millionen Euro auferlegt. Das Unternehmen hatte nachweislich die Kontrolle über den zweitgrößten französischen Energieerzeuger Compagnie Nationale du Rhône (CNR) übernommen ohne die Zustimmung der Kommission einzuholen.

EU- Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes begründete die Brüsseler Entscheidung mit der Tatsache, dass die ungenehmigte Durchführung eines solchen Geschäfts eine massive Missachtung der Fusionsregeln sei. Electrabel ist eine Tochter der Suez-Gruppe. Das Unternehmen erzeugt und verkauft Strom bzw. energiebezogene Dienstleistungen. Im Jahr 2008 hatte der Konzern den Erwerb von CNR der Kommission gemeldet, diese kam aber zu dem Ergebnis, dass Electrabel den französischen Stromproduzenten inoffiziell bereits seit 2003 übernommen hat.

Die Fusionskontrollregeln der EU besagen, dass Zusammenschlüsse, die Europa betreffen, vor ihrer Umsetzung bei der Kommission angemeldet werden müssen. Die Behörde prüft dann, ob und wie stark die geplante Fusion den Wettbewerb beeinträchtigen kann.

geschrieben am: 16.06.2009