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Einlagerung weiterer Castoren in Gorleben

Im Zwischenlager Gorleben sollen weitere Castorbehälter eingelagert werden. Atomkraftgegner kritisieren diesen Vorschlag allerdings. Kerstin Rudek, die Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg, verkündete, dass der Grenzwert für Radioaktivität an der Castorhalle nur mit Betrug niedrig gehalten werden konnte.

Falsche Berechnung der Strahlenwerte

Zuvor stimmte das niedersächsische Umweltministerium der Einlagerung weiterer Castoren in Gorleben zu. Das Ministerium erklärte zudem, dass der Grenzwert für die im Lager befindliche Strahlung sogar nach der Anlieferung unterschritten wird. Rudek wies darauf hin, dass der Prognose vom Ministerium ein Wert für natürliche Radioaktivität zugrunde liegt, der viel zu hoch ist. Auch Greenpeace ist der Meinung, dass die Strahlenmesswerte durch das Umweltministerium falsch berechnet werden.

Grenzwerte wurden überschritten

Tobias Riedl, der Atomexperte der Umweltorganisation ist der Meinung, dass die geplante Einlagerung von weiteren Castoren in Gorleben nicht zulässig sei. Greenpeace will jetzt überprüfen, ob man rechtliche Schritte einleiten kann. Von der Anti-Atom-Organisation „Ausgestrahlt“ erhielt Hans-Heinrich Sander, der Umweltminister von Niedersachsen, den Vorwurf, dass er die Öffentlichkeit täuscht. Laut Jochen Stay, dem „Ausgestrahlt“-Sprecher, stellte die Landesbehörde jetzt fest, dass die Grenzwerte tatsächlich überschritten werden.

geschrieben am: 04.11.2011