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Russland will Deutschland bei Stromengpass helfen

Düsseldorf - Deutschland erhält vom russischen Stromkonzern Inter Rao ein Angebot, welches sehr brisant klingt: Atomstrom-Importe aus Kaliningrad. Laut CEO Boris Kowaltschuk könnten die ersten Stromlieferungen vom neuen Kraftwerk bereits im Jahr 2016 nach Deutschland kommen. Für Russland ist Deutschland ein interessanter Markt geworden - seit der beschlossenen Energiewende. Russland könnte Deutschland bei Engpässen aushelfen.

Kraftwerk soll 2016 ans Netz gehen

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, zählt Inter Rao zum zweitgrößten Stromproduzent in Russland. Außerdem ist er der größte Exporteur. Der Konzern verfügt in Kaliningrad über ein Gaskraftwerk. Hinzu kommt, dass er die Produktion eines weiteren Kernkraftwerkes vermarkten kann. Der Partner Rosatom errichtet dort zur Zeit ein Kernkraftwerk, welches im Jahr 2016 ans Netz gehen soll. Von dort aus könnte Strom nach Deutschland transportiert werden.

Strom könnte über Polen geleitet werden

Nach Angaben von Kowaltschuk wäre der Export technisch und wirtschaftlich gut realisierbar. Russland könnte trotz der Transportkosten Profit daraus schlagen. Denn die Preise für Strom sind in Deutschland wesentlich höher als vor Ort. Das russische Unternehmen könnte die Energie beispielsweise über Polen leiten. Es wäre auch möglich, dass der Strom über eine Leitung durch die Ostsee transportiert wird.

geschrieben am: 04.11.2011