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Jede zweite E.ON-Stelle soll in Zentrale wegfallen

Düsseldorf - Der Energiekonzern E.ON hatte bereits vor Wochen angekündigt, Stellen in seinem Unternehmen zu kürzen. Nun kam die schockierende Nachricht ans Licht: In der Zentrale in Düsseldorf soll nun jeder zweite Arbeitsplatz gestrichen werden. Am Dienstag teilte ein Konzernsprecher mit, dass von den 850 Stellen nur etwa 400 übrig bleiben sollen. Ersetzt werden dabei die rund 220 Mitarbeiter, die im Bereich Einkauf und IT beschäftigt sind. Die 230 anderen Stellen, deren Aufgaben nicht mehr gebraucht werden, würden gestrichen.

Mangelnde Kommunikation

Bereits seit Monaten fürchten die Mitarbeiter von E.ON um ihren Arbeitsplatz. Die Beschäftigten von Ruhrgas in Essen, E.ON Energie in München und dem Kraftwerksbereich in Hannover haben Angst, dass ihre Standorte komplett geschlossen werden. Die Arbeitnehmervertreter machen der Konzernleitung den Vorwurf, dass es bei ihnen an Kommunikation fehlt. Bezüglich ihrer Rechte bei Mitbestimmungen sehen sie sich beschnitten. Der Konzern will von den weltweit 79.000 Stellen bis zu 11.000 Stellen weltweit streichen.

Schulden in Höhe von 33 Milliarden Euro

Laut E.ON erhielten die Mitarbeiter am Dienstag die entsprechenden Informationen auf einer Betriebsversammlung. Wenn möglich sollen die Pläne relativ kurzfristig in die Tat umgesetzt werden. E.ON gab dabei keinen genauen Zeitraum bekannt. Bis Spätestens 2015 will der Konzernchef Johannes Teyssen 1,5 Milliarden Euro weniger im Jahr ausgeben. Er wies darauf hin, dass man dieses Ziel nicht allein mit Senkung der Sachkosten erreichen kann. E.ON steht seit dem beschlossenen Atomausstieg unter hohem Druck. Der Konzern hat noch immer Schulden in Höhe von 33 Milliarden Euro, nachdem Teyssens Vorgänger Wulf Bernotat eine größere Einkaufstour tätigte. Für Donnerstag hat die Gewerkschaft nun am E.ON-Standort München zu einer Kundgebung aufgerufen. Am 7. November soll es Demonstrationen in Hannover geben.

geswchrieben am: 26.10.2011