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Stadtwerke Hanau sollen atomfreien Strom erhalten

Frankfurt - Die Stadtwerke wurden aufgefordert, ihre Lieferverträge zu ändern. Ab 2015 sollen die Stadtwerke atomfreien Strom von der Mainova erhalten. Wie eine Anfrage des Bündnisses gegen Atommüll Hanau, die an den Oberbürgermeister und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der SWH Claus Kaminsky gerichtet war, ergab, werden die Stadtwerke Hanau (SWH) ihre Kunden für mindestens 11 Jahre mit Strom versorgen, der teilweise aus Atomkraft kommt. Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“.

Forderung wurde abgelehnt

Kaminsky lehnte die Forderung des Bündnisses ab, in der es hieß, dass der Atomstromanteil auf Null gesenkt werden soll. Der Bündnissprecher Elmar Diez gab aus dem Antwortschreiben des Oberbürgermeisters bekannt, dass die Möglichkeit nicht besteht, atomfreie Energie von der Mainova nach Hanau zu liefern. Schon ab 2015 wird der Versorgungskonzern aus Frankfurt keinen Strom mehr kaufen, der aus Atomkraftwerken kommt. Die Stadtwerke in Hanau sollten genau diese Chance für sich nutzen, indem sie ab 2015 Strom von der Mainova erhalten.

Jahr 2022 als Zeitmarke

Kaminsky lehnte diesen Vorschlag allerdings ab und verwies dabei auf einen Stadtverordnungsbeschluss im Juni. In dem Beschluss wurde der Atomausstieg, welcher von der Bundesregierung in diesem Jahr beschlossen wurde, mit dem Datum 2022 als Zeitmarke genommen. Aktuell liegt der Anteil des Atomstroms bei den Stadtwerken Hanau bei 28 Prozent.

geschrieben am: 19.10.2011