TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

EnBW: Hoffen auf Kapitalspritze

Ehingen/Donau - Aufgrund des beschlossenen Atomausstiegs ist auch der Energiekonzern EnBW finanziell angeschlagen. Jedoch braucht der Konzern die Hoffnung auf frisches Kapital nicht aufgeben. Der Vorsitzende des Zweckverbandes OEW, Landrat Kurt Widmaier verkündete, dass er grundsätzlich dazu bereit sei, sich an einer Kapitalerhöhung zu beteiligen. Jedoch ist die Entscheidung über die Höhe der Kapitalmaßnahme noch nicht gefallen.

Bedarf in Höhe von 800 Millionen Euro

Widmaier betonte, dass dem Energiekonzern eine Kapitalspritze zugute kommen würde. Die Maßnahme wäre zudem „sehr nützlich“ wenn das aktuelle EnBW-Rating beibehalten werden soll. OEW schließt sich aus neun schwäbischen Landkreisen zusammen. Der Zusammenschluss hält 46,5 Prozent an dem Energieversorger, genau wie das Land Baden-Württemberg. EnBW meldete kurze Zeit nach dem beschlossenen Atomausstieg einen Kapitalbedarf an. Der Bedarf sei etwa 800 Millionen Euro hoch. Widmaier gab bekannt, dass OEW vermutlich auf das Land Baden-Württemberg zugehen wird, damit Verhandlungen über eine gemeinsame Kapitalspritze durchgeführt werden können.

OEW will den Konzern unterstützen

Wie der Landrat mitteilte, steht der Paritätsgedanke im Vordergrund. OEW wäre auch in der Lage, allein eine Kapitalerhöhung bei EnBW zu meistern. Widmaier fügte noch hinzu, dass der Verband dem Unternehmen seine Unterstützung anbietet, damit EnBW die Energiewende erfolgreich besteht. Hans-Peter Villis, der amtierende EnBW-Vorstandschef erhält von der OEW die nötige Rückendeckung. Widmaier verlautete, dass der Verband Villis vertraut.

geschrieben am: 18.10.2011