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Ökostrom soll in Norwegen gespeichert werden

Düsseldorf - Stratkraft, der norwegische Stromkonzern, will den Ökostrom aus Deutschland, der überschüssig ist, in den norwegischen Stauseen speichern. Wie das Stratkraft-Vorstandsmitglied Steinar Bysveen dem Magazin „Wirtschaftswoche“ mitteilte, wird in Deutschland mit den Solaranlagen und Windrädern oft mehr Strom erzeugt, als das Land überhaupt benötigt.

Deutschland benötigt Speicher mit einer Leistung von 7 Gigawatt

Bysveen verkündete, dass Norwegen diesen überschüssigen Strom speichern kann, indem mit Pumpen, die elektrisch betrieben sind, Wasser in die norwegischen Stausees hinaufbefördert wird. Wenn der Wind in Deutschland gerade nicht weht, wird das Wasser wieder abgelassen. Die Turbinen und Generatoren werden wieder angetrieben. Deutschland braucht für seinen Ökostrom bis zum Jahr 2020 neue Speicher, die eine Leistung von sieben Gigawatt haben. Das bedeutet eine Leistung, die doppelt so hoch ist wie heute.

Strom könnte über die Nordsee nach Norwegen gelangen

Bysveen verlautete, dass Norwegen bis zu 20 Gigawatt Leistung liefern kann. Das ist allein mit den Wasserkraftwerken möglich, die bereits jetzt bestehen. Eine Steigerung der Leistung ist dabei nicht ausgeschlossen. Der überschüssige deutsche Strom könnte dabei durch die Nordsee nach Norwegen transportiert werden. Bysveen gab jedoch bekannt, dass der Bau einer der beiden Stromtrassen Probleme bereitet. Alle Partner, außer der norwegische Netzbetreiber Statnett haben dem Leitungsprojekt NorGer nun abgesagt.

geschrieben am: 16.10.2011