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EnBW auf der Suche nach neuer Strom-Strategie

Alb-Donau-Kreis - Im Fokus steht das Thema der Zukunft vom Energiekonzern EnBW und welche Auswirkungen der Atomausstieg Landkreise hat, die an dem Energiekonzern beteiligt sind. Am kommenden Montag dreht es sich in Ethingen demnach auch ums Geld. Im ersten Halbjahr von 2011 musste EnBW bereits Verluste verbuchen: Die Defizite belaufen sich auf etwa 590 Millionen Euro. 2010 gab es hingegen einen Überschuss von rund 1,2 Milliarden Euro.

Landkreise hatten Vorteile

Die Folgen der Verluste werden auch die Aktionäre zu spüren bekommen, denn das Land Baden-Württemberg sowie der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) sind mit jeweils 46 Prozent die Haupteigner. Daraus konnten auch die Landkreise ihre Vorteile ziehen, die an der OEW beteiligt sind. Dazu gehören Ravensburg, Biberach, Sigmaringen, Alb-Donau, Zollernalb, Bodensee, Reutlingen und Freudenstadt.

Höhere Ausschüttung wurde beschlossen

Über mehrere Jahre hinweg macht der Konzern Gewinne, wovon besonders der Alb-Donau-Kreis und Ravensburg profitieren konnten, berichtet die „Südwest Presse“. Die Zweckverbandsversammlung fasste im Jahr 2009 sogar den Beschluss einer noch höheren Ausschüttung. Das sollte bedeuten, dass rund 12 Millionen Euro in den Jahren 2010 bis 2012 in die Kreiskasse gelangen. Aufgrund der Energiewende benötigt der Konzern allerdings eine neue Strategie, welche in den nächsten Versammlungen wohl besprochen werden könnte.

geschrieben am: 13.10.2011