Absolutes Strom-Chaos in Deutschland

10.10.2011 | Redaktion:

Deutschland verschenkt immer mehr Ökostrom ins Ausland und kauft ihn später für teures Geld zurück. Einem Bericht der „Bild“ zufolge zieht die Energiewende ein furchtbares Durcheinander in der Energiebranche hinter sich. Zurückzuführen ist das Problem nach wie vor auf mangelnde Speichermöglichkeiten.

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Absolutes Strom-Chaos in Deutschland

Strom verschenken und teurer zurückkaufen


Strom aus Wind und Sonne ist nicht kontinuierlich, denn das Wetter ist wechselhaft. Auch die Nachfrage nach Strom bleibt nicht immer gleich, sondern schwankt. Doch die Schwankungen sind oft nicht vereinbar. Und so kommt es zu Stromüberschuss ebenso wie zu Stromengpässen. Solange der Strom nicht gespeichert werden und je nach Bedarf wieder in die Netze eingespeist werden kann, bleibt Deutschland nichts anderes übrig als den Strom über die Leipziger Strombörse EEX weiterzuverkaufen. Will aber niemand den teuren Strom haben, wird er zur Not ins Ausland verschenkt, denn es wäre schlimmer, die Netze zu überlasten. Im Extremfall kann diese Problematik sogar zu negativen Preisen von bis zu  500 Euro pro Megawattstunde führen. Wer den Strom abnimmt, bekommt dann also noch Geld dafür. In der Vergangenheit nahmen Energieversorger aus den Nachbarländern Schweiz und Österreich mehrfach  Gratis-Strom ab – sie sind in Besitz großer Pumpspeicherkraftwerke. Mit dem Strom wird Wasser einen Berg hochgepumpt und wenn wieder Strom benötigt wird, wird das Wasser wieder herabgelassen, fließt durch Turbinen und produziert so Strom. Herrscht in Deutschland wieder ein Engpass, wird dieser als teurer Strom aus Wasserkraft zurückverkauft.

 

Fehlende Speicher


Selbst der Chef der Deutschen Energie-Agentur, Stephan Kohler, kritisiert nun:  „Das ist aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht besonders sinnvoll, zumal Wind- und Sonnenenergie mit rund 8,5 Milliarden Euro im Jahr subventioniert werden“. Nun warnt der Experte: „Der Missstand wird sich in Zukunft sogar noch verschärfen, weil der Sektor weiter ausgebaut werden soll“. Die Zeitschrift versucht offensichtlich, die Menschheit wieder vom Ökostrom abzubringen. Dabei liegt das Problem nicht im Ökostrom, sondern darin, dass in Deutschland keine Speichermöglichkeiten erbaut werden, obwohl es genügend Möglichkeiten gäbe.  RWE-Chef Jürgen Großmann dazu: „Wir dürfen den von allen deutschen Verbrauchern finanzierten grünen Strom nicht verschenken. Darum muss Deutschland möglichst schnell Stromspeicher bauen, vor allem Pumpspeicherkraftwerke. Das ist die einzige derzeit verfügbare Technologie. Außerdem ist der Netzausbau unerlässlich, auch daran arbeitet RWE. Hierfür brauchen wir Akzeptanz und Unterstützung.“


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