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7700 Haushalte mit Windstromversorgung

Der Bürgerwind in Gollhofen-Rodheim ist seit Samstag offiziell in Betrieb. Auf rund 70 Hektar Fläche stehen sechs Anlagen mit einer Gesamtleistung von 138 Megawatt, wie die „Südwest Presse“ berichtet. Dies ist genug Strom für 7700 Haushalte. Aus der Bevölkerung gab es keinen Protest – im Gegenteil: Die Bürger investierten mit in die Windräder.

Bürger beteiligen sich

Der aus dem Creglinger Ortsteil Frauental stammende Geschäftsführer der Ökoenergie AG, Erwin Keller, stellte fest, dass die Nabenhöhe die Basis für das Erzielen der gewünschten Leistung ist. Die Nabenhöhe liegt bei allen 6 Windrädern vom Typ E82 E-2 bei 38 Metern. So kann der Windpark Strom für etwa 7700 3-Personen-Haushalte produzieren. Er wurde laut Keller so realisiert, dass neben den Interessen der Flächenbesitzer auch die der Bürger und der Gemeinden berücksichtigt wurden und diese aktiv mit einbezogen worden sind. Bei der Einweihung zeigt er sich deshalb besonders stolz darauf, dass der Windparkt ohne auch nur einen Einspruch aus der Bevölkerung genehmigt worden konnte. Insgesamt 280 Einzelpersonen trugen sogar insgesamt 9,6 Millionen Euro als Eigenkapital zu den 24,1 Millionen Euro Gesamtkosten bei. Dies gelang nach Keller vor allem deswegen, weil die Anwohner einen Nutzen aus den Anlagen ziehen und vor allen wirtschaftlich selbst davon profitieren sollen – und nicht Investoren von außerhalb. Künftig wird die Gemeinde mindestens 20.000 Euro an Gewerbesteuer für ihre Kasse vereinnahmen können.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Laut Keller hat ein Windrad zwei Nachteile: Es verändert die Landschaft und es ist für Einzelpersonen zu teuer. Die Rendite steht Solar- oder Biogasanlagen jedoch in nichts nach. Als Gründungsvorstand vom Bundesverband für Windenergie konnte er schon seit über 10 Jahren Erfahrungen, bezogen auf die Windenergie, sammeln. Den Erfolg führt Landrat Walter Schneider auf das ständige Einbinden der Investoren zurück. Erwin Keller sei von der Planung bis zur Fertigstellung sehr engagiert gewesen und so konnte alles optimal verlaufen, lobte er. Sein Dank galt außerdem der regionalen Sparkasse, die mit Ihrer Unterstützung zum Gelingen beitrug. Nun ist eine siebte Anlage im Bau.

geschrieben am: 10.10.2011