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Erstes Atommüll-Endlager in Schweden

Im Osten Schwedens soll eines der ersten Atommüll-Endlager der Welt entstehen. Als Standort ist der Ort Forsmark nahe der Küstenstadt Östhammar geplant. Das Lager würde dann 500 Meter unter der Erde in einer Granitschicht angelegt werden, wo die radioaktiven Abfälle mehr als 100 000 Jahre ohne Zwischenfälle lagern könnten.

Das hat die Schwedische Gesellschaft für Atomenergie- und Abfallverwaltung (SKB) jetzt bestätigt. Das Endlager befände sich 200 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Stockholm. Der Grundstein soll in sieben Jahren gelegt werden, und zwischen 2022 und 2024 ist die Inbetriebnahme des Depots vorgesehen. SKB- Chef Claes Thegerström bezeichnete die Entscheidung für das Lager in Forsmark als “Wendepunkt” für den Umgang mit Atommüll in Schweden.In Forsmark befindet sich zudem ein Atomkraftwerk, als Standort für das Endlager war auch Oskarshamn im Südwesten des Landes im Gespräch gewesen.

Schweden bezieht 45 Prozent seiner Energie aus Kernkraftwerken. Anfang Februar hatte die Regierung beschlossen sich aus dem Atomausstieg zurückzuziehen, weil sich ein entsprechendes, bereits 1980 unterzeichnetes Referendum rechtlich als nicht bindend erwiesen hatte. Inzwischen prüfen auch Frankreich und Finnland ihre Möglichkeiten zum Bau von Endlagern für radioaktiven Müll, die dann noch vor 2030 in Anspruch genommen werden sollen.

geschrieben am: 08.06.2009