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Siemens fördert Ausbau der Strom-Autobahnen

München - Siemens will die Energiewende aktiv unterstützen und gab bereits erste Pläne bekannt. Ein Unterseekabel mit einer Länge von 244 Kilometer, welches Mallorca mit dem Festland verbindet, gehören unter anderem zu diesen Plänen. Siemens möchte mit den Stromtrassen, die durch ganz Europa führen sollen, die Energiewende vorantreiben. Das europäische Verbundnetz steht bereits heute vor der Überlastung aufgrund der schwankenden Wind- und Sonnenergie.

29 Milliarden Euro für Stabilität der Netze

Michael Süß, Chef des Siemens-Energiesektors, verkündete, dass es die Technik gibt, um diese Probleme zu lösen. Nun geht es darum, diese schnell auszubauen, denn die Pläne für die Energiewende sollen schließlich nicht platzen. Jedoch erfordert die Umsetzung dieser Pläne hohe Investitionen. Damit der Ökostrom abtransportiert werden kann, müssen neue Seekabel verlegt werden, die wiederum 3,4 Milliarden Euro kosten würden. Damit die Stabilität der Netze gewährleistet werden kann, sind weitere Trassen mit einer Länge von 3400 Kilometer nötig. Bis zu 29 Milliarden Euro müssten dafür aufgebracht werden.

42.000 Kilometer lange Stromtrassen

Nach Angaben vom europäischen Verband der Übertragungsnetzbetreiber Entso-E müssten in Europa Stromtrassen mit einer Länge von 42.000 Kilometer gebaut werden. Überwiegend würde der Bau in Nord-Süd-Richtung stattfinden. Die geschätzten Kosten belaufen sich bei etwa 750 Milliarden Euro.

geschrieben am: 23.09.2011