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Strom in Deutschland: Mehr Exporte als Importe

Wiesbaden - Das Abschalten der 8 ältesten Atommeiler sowie das Atom-Moratorium hatten wenig Einfluss auf die Energiewirtschaft in Deutschland. Denn trotz dieser durchgeführten Maßnahmen gab es mehr Stromexporte als Importe. Österreich ist dabei der größte Abnehmer. Wie der „Spiegel“ berichtet, sank dieser Überschuss allerdings im zweiten Quartal.

Überschuss sank auf 4,1 TWh

Laut Statistischem Bundesamt wurden im ersten Quartal 23,9 Terawattstunden nach Deutschland importiert. Allerdings wurden zur gleichen Zeit 27,9 Terawattstunden exportiert. Eine Milliarde Kilowattstunden entsprechen einer Terawattstunde. Deutschland bleibt demnach Netto-Exporteur. Im 2. Quartal sank der Überschuss jedoch deutlich: Im Vergleich zu 2010 war die Einfuhrmenge von Januar bis Juni größer, und weniger Strom wurde exportiert. Der Überschuss sank von 10,9 TWh auf 4,1 TWh.

Strom aus Frankreich und Tschechien

Ursache für diese Entwicklung könnte das Atom-Moratorium sein. Denn nach der Atomkatastrophe in Japan wurden sämtliche Atomkraftwerke in Deutschland überprüft, die 8 ältesten Atommeiler wurden dauerhaft vom Netz genommen. Mit dem beschlossenen Atomausstieg gab es Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland: Es gab höhere Stromimporte, weshalb auch der Außenbeitrag zum BIP sank. Der größte Teil des Stroms wurde aus Tschechin und Frankreich importiert.

geschrieben am: 21.09.2011