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Gewerbestrom durch Krise deutlich teurer

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) ist bei seinem aktuellen Strompreisvergleich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein mittlerer Gewerbekunde ca. 20 Prozent mehr für seine Energie bezahlen wird als 2008. Ursache ist die Wirtschaftskrise, die auch die Strompreise in die Höhe schießen lässt.

Gewerbestrompreis steigt

Dabei werden nicht nur die reinen Stromkosten und die Gebühren für die Netznutzung höher ausfallen, sondern auch Steuern und Abgaben für die anfallenden CO2-Emissionen. Der VIK- Studie zufolge sind vor allem die drastisch überhöhten Preise des vergangenen Jahres für Strom und CO2- Zertifikate dafür verantwortlich, dass die Gewerbekunden 2009 um einiges tiefer in die Tasche greifen müssen!

Der VIK erklärte zudem, dass die kürzlich eingeführte Anreizregulierung die Gebühren für Netzentgelte die Preise nicht so stark senken würden wie vorgesehen, da einige Netzbetreiber ihre Preise rückwirkend zum Jahresbeginn angezogen hätten. Der Gesamtstrompreis sei in den letzten Jahren so sehr gestiegen, dass auch Unternehmen wie der VIK selbst, die einer staatlichen Stromabnahme unterliegen, mit ihren Kosten oberhalb des zulässigen Schwellenwertes für die Konzessionsabgabe lägen. Diese Abgabe belaste viele Konzerne zusätzlich.

Sie muss gezahlt werden, wenn der Strompreis einer Firma den mittleren Strompreis des vergangenen Jahres übersteigt. Die Energiekosten stellen für viele Unternehmen inzwischen eine der finanziellen Hauptbelastungen dar, und die immer weiter steigenden Gebühren werden diesen Druck laut VIK noch erhöhen. Die Energieversorger geben ihre Mehrkosten an die Verbraucher weiter, und der VIK plädiert stattdessen für mehr Zusammenarbeit mit den Kunden und Preisnachlässe, damit die Unternehmen trotz angespannter Wirtschaftslage überleben können. Den Versorgern sei schließlich nicht geholfen, wenn ihre Gewerbekunden ins Ausland gehen oder gar Standorte aufgeben müssen.

geschrieben am: 04.06.2009