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Umweltverbände appellieren: Ökostrom-Wechselwoche

Der Bund der Energie Verbraucher berichtet über die Ökostrom-Wechselwoche vom 17. Bis 24 September. Verbraucher werden von Umweltverbänden aufgerufen, für die Energiewende aktiv zu werden und sich von den großen Atom- und Kohlekonzernen zu verabschieden. Über 50 Gruppen und Privatpersonen meldeten schon eine acht Tage vor Beginn der Wechselwoche ihre Beteiligung an.

Einschlägige Fakten

Das Bündnis „Atomausstieg selber machen“ ruft nun zum zweitem mal zur Ökostrom-Wechselwoche auf, die bundesweit vom 17. Bis 24 September 2011 stattfindet. „Der Wechsel zu einem Ökostromversorger ist das einfachste Mittel, die Energiewende zu beschleunigen und nicht länger die Kassen der Atomkonzerne zu füllen. Wer gute Erfahrung mit dem Wechsel gemacht hat, erzählt das gerne im Bekanntenkreis weiter“, rät Florian Noto, der Koordinator von Atomausstieg selber machen. „E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall spielen sich als Opfer der Energiewende auf, haben aber jahrelang alle Innovationen blockiert und verdienen weiterhin prächtig an den neun noch laufenden Atomkraftwerken.“ Die Unternehmen haben bei ihren Auslandsaktivitäten weiterhin ander Atomenergie festgehalten und vertreten unverändert ihr risikoreiches und klimafeindliches Geschäftsmodell, auch im Innland, wie der Bund der Energieverbraucher schreibt. Sie betreiben Atomkraftwerke weiterhin und bauen Kohlekraftwerke neu. Bei den Konzernen liege der Ökostromanteil nach wie vor weit unter dem nationalen Durchschnitt und ist laut Noto „insgesamt beschämend gering.“

Bündnis empfiehlt Anbieter

Der Koordinator von Atomausstieg selber machen rät Stromkundinnen und –kunden daher, einen Stromversorger zu wählen, der ausschließlich mit Ökostrom handelt und nicht mit den großen vier Energiekonzernen verflochten sei. Er hält die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom für besonders glaubwürdig und engagiert. Das Bündnis Atomausstieg selber machen besteht aus insgesamt 23 Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen.

Die Trägerverbände: .ausgestrahlt, BBU, BI Lüchow-Dannenberg, BUND, Bund der Energieverbraucher, Campact, DNR, DUH, Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, grüne Liga, IPPNW, Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NABU, NaturFreunde, Robin Wood, TEMA, UfU urgewald und WWF.

geschrieben am: 10.09.2011