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Zukünftig niedrigere Renditen für die Netzbetreibe

Wie das Magazin ‚Dow Jones‘ berichtet werden auf die deutschen Strom- und Gasnetzbetreiber niedrigere Renditen zukommen. Wie die Bundesnetzagentur am Mittwoch mitteilte, wurde für die nächste Regulierungsperiode eine Eigenkapitalverzinsung von 8,2 Prozent vorgeschlagen. Zuletzt lag der Wert bei 9,29 Prozent. Die endgültige Entscheidung erfolgt zum Jahresende nachdem sich auch die Unternehmen geäußert haben.

Zinssatz zur Preisfestsetzung genutzt

Die Zinssätze orientieren sich an den maximalen Netznutzungskosten, die die Netzbetreiber von den Strom- und Gasversorgern für die Energiedurchleitung verlangen können. Der neue Zinssatz wird für die Stromnetze ab 2014 Gültigkeit haben. Für die Gasnetze gilt der Wert bereits ab 2013. Als Begründung gibt die Regulierungsbehörde das allgemein niedrige Zinsniveau an. Ein weiterer Grund sei, dass das Netzgeschäft stabile und konstante Renditen liefere.

Von Betreibern kein Kommentar

In der Vergangenheit wurde die erlaubte Verzinsung von Gasnetzbetreibern wie Thyssengas und Open Grid Europe sowie von Stromnetzbetreibern Amprion und TenneT als zu niedrig kritisiert. Deshalb gebe die Verzinsung kaum Anreize für Neuinvestitionen. Bezogen auf den Bedarf der neuen Stromnetze im Zuge der Energiewende herrscht Einigkeit. Da die Kosten auf einen zweistelligen Milliardenbetrag geschätzt werden, fordern Unternehmen attraktive Renditen.

geschrieben am: 08.09.2011