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Bayern verringert Atomstromquote

1,7 Millionen Megawattstunden. So hoch liegt die Zahl der Kernenergie, die in Bayern seit der Atomkatastrophe von Japan im ersten Halbjahr eingespart wurde. Zum Vergleich dient der Zeitraum zwischen Januar und Juni 2010. Das Bayrische Landesamt für Statistik verzeichnet somit einen Rückgang um 7,3 Prozent, wie die ‚Süddeutsche‘ berichtet.

Strommix seit der Abschaltung von Isar 1

Im Freistaat wurden in diesem Halbjahr insgesamt 37,3 Millionen Megawattstunden Strom erzeugt – 0,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sei das Kernkraftwerk Isar 1 im März abgeschaltet wurde, kommt Atomstrom noch von vier bayrischen Meilern. Trotzdem lag der Anteil im Strommix noch bei 59 Prozent. Mit einer entsprechenden Energiemenge von 22 Millionen Megawattstunden kam dem Atomstrom immer noch die höchste Bedeutung zu. 17,7 Prozent wurden aus Wasserkraft erzeugt.

Fossile Energieträger schwinden

Die Stromerzeugung aus Wasserkraft wurde in Bayern im ersten Halbjahr um 22,6 Prozent gesteigert. Nur noch 14 Prozent der Stromerzeugung stammen aus Erdgas und Erdölgas. Lediglich 4,9 Prozent stammen aus Steinkohle.

geschrieben am: 08.09.2011