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Wird es doch keine AKW-Kaltreserve geben?

Düsseldorf/Stuttgart - Vermutlich wird die Bundesnetzagentur von einer sogenannten „Kaltreserve“ absehen. Ein abgeschaltetes Kraftwerk sollte für die kalten Wintermonate im Reservebetrieb bereit stehen, wenn es zu Stromengpässen kommt. Bisher haben die Atomkraft-Betreiber RWE, EnBW und E.ON noch keine Aufforderung von der Behörde bekommen, dass ein AKW wieder hochgefahren werden soll. Ein EnBW-Sprecher ist der Meinung, dass sich die Netzagentur nicht für ein AKW als Kaltreserve entscheiden wird.

Politische Proteste nicht ausgeschlossen

Bayern, Baden-Württemberg und Hessen betonten schon zuvor, dass sie auf ein Reserve-AKW verzichten. Am Mittwoch will die Netzagentur bekannt geben, wie ihre Entscheidung ausgefallen ist. Dann wird klar, ob es ein Reserve-AKW für den kommenden Winter geben wird. Dabei würde eines der 8 stillgelegten Meiler infrage kommen. Am Montag wollte sich die Behörde dazu noch nicht äußern; jedoch wird die Netzagentur von der Politik unter Druck gesetzt. Aufgrund der Atomwende wurden bereits 8 deutsche Meiler stillgelegt. Sollte sich die Netzagentur dafür entscheiden, eines davon wieder hochzufahren, um die Stromversorgung zu sichern, könnte es zu politischen Protesten kommen. Doch genau das wollte die Regierung verhindern.

Entscheidung muss am 1. September fallen

Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur, wies die Länder verstärkt darauf hin, dass es ausreichende Ersatzkapazitäten geben muss. Baden-Württemberg hatte aus diesem Grund angebracht, dass das Steinkohlekraftwerk Mannheim bei einem Stromengpass die Versorgungslücke schließen könnte. Ein Sprecher von EnBW verkündete, dass das Thema mit der Erklärung von der Landesregierung damit wohl beendet wäre. Bis zum 1. September muss allerdings die Entscheidung stehen, welche Kraftwerke als Reserve genutzt werden. AKW-Betreiber sowie die Netzagentur warnten bereits davor, dass es wegen der Abschaltung der 8 Atommeiler in Süddeutschland in den kalten Monaten zu Stromengpässen kommen kann.

geschrieben am: 30.08.2011