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Welches Kraftwerk bleibt als Reserve in Betrieb?

Frankfurt - Die Bundesnetzagentur hat dem Land Baden-Württemberg eine Frist gesetzt. Denn zur Vorbeugung von Engpässen soll ein Reservekraftwerk gesucht werden, welches im Fall eines Engpasses bereit steht und Strom liefert. Medienberichten zufolge wird bis zum Freitag eine Zusage der grün-roten Regierung erwartet, damit das Kohlekraftwerk GKM (Mannheim) alle Genehmigungen bekommt.

Netzagentur warnte vor Stromengpässen

Sollte die Regierung keine Zusage für das Kohlekraftwerk geben, werde die Bundesnetzagentur die Voraussetzungen dafür schaffen, dass ein Atomkraftwerk den Reservebetrieb übernimmt. Chef der Netzagentur, Matthias Kurth, betonte, dass durchaus das Kraftwerk Philippsburg 1 in Frage kommen könnte. Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet aufgrund der Abschaltung einiger Atomkraftwerke bis zum 1. September eine Entscheidung zu treffen, ob ein Kraftwerk für den Fall von Engpässen im Reservebetrieb bleibt. Die Betreiber der Atomkraftwerke sowie die Bundesnetzagentur warnten vor Stromengpässen, nachdem 8 von 17 Atommeiler in Deutschland abgeschaltet wurden. Aus diesem Grund wäre es möglich in den Wintern von 2012 und 2013 ein Meiler im Betrieb zu behalten. Der Meiler wäre besonders dann nützlich, wenn der Verbrauch sehr hoch ist und wenig Ökostrom erzeugt wurde.

Überprüfung aller Optionen

Ein Sprecher der Bundesnetzagentur verkündete, dass die Behörde nicht nur mit Baden-Württemberg, sondern auch mit anderen Bundesländern im Kontakt steht, um alle Optionen zu überprüfen. Die Behörde werde sich allerdings erst dann äußern, wenn eine Entscheidung gefallen ist. Zur Wahl stehen die Kraftwerke Philippsburg 1, Isar 1, Neckarwestheim 1 und Biblis B.

geschrieben am: 25.08.2011