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Solarbranche schafft deutlich weniger Jobs

Besonders die Solarbranche soll von dem Ausstieg aus der Atomkraft profitieren. Temporär macht es jedoch den Anschein, als ob Konkurrenten aus den östlichen Ländern die deutschen Solarunternehmen trotz hoher Solarförderung massiv unter Druck setzen. Noch nie zuvor waren die Produktion und die Verkaufszahlen der Solaranlagen und deren Module so hoch wie heute. Aufgrund des Atomausstiegs ist ein steigender Bedarf absehbar.

Neue Arbeitsplätze durch Energiewende

Medienberichten zufolge profitiert die Solarwirtschaft in Deutschland weniger von dem wachsenden Bedarf an Solaranlagen, als geschätzt wurde. Grund dafür ist die Billigproduktion aus China. Preislich kann die deutsche Produktion nicht mithalten. Schon oft verlauteten Politiker, dass die Energiewende zahlreiche neue Arbeitsplätze bieten wird. Die Solarwirtschaft wird anscheinend weniger neue Stellen anbieten können. Nach Angaben einer Analyse der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) wurden durch die Solarbranche sogar deutlich weniger neue Arbeitsstellen geschaffen, als angenommen wird.

80.000 Jobs in der Solarbranche

Lange Zeit wurden von der Solarwirtschaft 133.000 Arbeitsplätze propagiert. Der HTW zufolge liegen die tatsächlichen Zahlen jedoch rund 40 Prozent niedriger. In der Solarbranche gäbe es demzufolge nur etwa 80.000 Jobs. 75 Prozent entfallen dabei noch nicht mal auf das eigentliche Geschäft der Solarwirtschaft, sondern auf die Handwerksbetriebe, die für die Installation zuständig sind. Laut HTW kommen die unterschiedlichen Zahlen daher zustande, weil die Solarbranche auch die installierenden Handwerksbetriebe bei den 133.000 Beschäftigten mitgezählt habe. Nach Meinung der HTW kann hier nicht von langfristigen Arbeitsplätzen die Rede sein.

geschrieben am: 16.08.2011