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Zug ohne Strom: 600 Menschen in Tunnel eingesperrt

Am Samstagabend wurde ein mit Fahrgästen überladener Zug der Hamburger S-Bahn in einem Tunnel gestoppt und musste kurze Zeit später evakuiert werden. Mindestens 2 Menschen wurden dabei leicht verletzt. Der Zug musste aufgrund von Prügeleien unter Fußballfans angehalten werden. Wie die Bundespolizei berichtet, fanden die Auseinandersetzungen in einem anderen S-Bahn-Zug an einer Haltestelle statt. Der Strom musste auf der Linie allerdings abgestellt werden, da einige Fans in den Tunnel flüchteten.

Fahrgäste klagten über Atemnot

Daraufhin wurde eine S-Bahn, die mit 600 Leuten gefüllt war, gestoppt. Für eine halbe Stunde stand diese ohne Strom im Tunnel zwischen zwei Haltestellen. Erst nach den 30 Minuten war es der Bundespolizei und der Feuerwehr möglich, die Menschen aus der Lage zu befreien. Die Fußballfans wurden im Tunnel jedoch nicht gesichtet. Die Fahrgäste mussten in der Zeit im Dunkeln ausharren, da der Notstrom abgeschaltet wurde. Türen mussten geöffnet werden, damit die Fahrgäste Luft bekommen konnten. Nach Angaben von Augenzeugen versuchten betrunkene Fußballfans die Scheiben einzuschlagen. Ältere Fahrgäste und Frauen klagten über Atemnot, Kinder fingen an zu schreien.

Frauen erlitten Kreislaufzusammenbrüche

Ein Sprecher der Bundespolizei berichtet, dass die Stimmung der Fahrgäste sehr gereizt war, als die Einsatzkräfte an dem betroffenen Ort ankamen. Panik soll es jedoch nicht gegeben haben. Er widersprach damit allerdings den Angaben vom Samstag. Die Helfer geleiteten die Fahrgäste gegen 19.30 Uhr zum Bahnhof Königstraße. Aufgrund von Kreislaufzusammenbrüchen hätten zwei junge Frauen dort behandelt werden müssen. Eine von ihnen wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

geschrieben am: 15.08.2011