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Berlin hat nur für 24 Stunden Notstrom

Laut einer Studie der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht verfügt die deutsche Hauptstadt über Notstrom für nur 24 Stunden. Fällt die Stromversorgung einmal länger aus, kann es zu gravierenden Problemen kommen. Unter anderem würden die Bürger bei einem umfassenden und anhaltenden Stromausfall nicht erfahren, an welcher Stelle sie Hilfe erwarten können.

Ausschreitungen könnten die Folge sein

Ausgehend von den Ergebnissen der Studie könnte es infolge von anhaltenden Stromausfällen in Berlin zu Ausschreitungen, Plünderungen und Chaos kommen. Denn die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht fand heraus, dass zwar auf der Leitungsebene die Absprachen sowie das Katastrophenmanagement funktionieren würden, die Bürger aber nicht erfahren würden, wo sie Hilfe bekommen könnten. Dies könnte vor allem in Problembezirken zu Ausschreitungen und Plünd4erungen führen. Als Grundlage der Studie dienten die Stromausfälle im Münsterland aus dem Jahr 2005 und in Hannover im vergangenen Monat.

Notstromversorgung reicht nur 24 Stunden

Neben den negativen Prognosen der gesellschaftlichen Entwicklungen bei einem anhaltenden Stromausfall in Berlin bereitet auch die Notstromversorgung Sorge. Denn überlebenswichtige Einrichtungen, wie beispielsweise Krankenhäuser, Feuerwehren und die Polizei hätten lediglich Notstrom für insgesamt 24 Stunden zur Verfügung. Die Wasserwerke könnten sogar nur 12 Stunden Notstrom nutzen. Die Studie kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass neue Sicherheitssysteme und feste Informationspunkte für die Bürger in den verschiedenen Bezirken installiert werden müssen. Der Vorsitzende des Innenausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Peter Trapp, fordert nun ein Notfallkonzept des Berliner Senats, an welchem alle Beteiligten mitarbeiten. Seiner Ansicht nach müssten zudem die Leitzentralen der Feuerwehren und der privaten Krankentransporte zusammengelegt werden. Dies sei ein erster Schritt, solchen Katastrophen entgegen zu steuern.

geschrieben am: 02.08.2011