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Japan plant Energie-Wende

Die Regierung in Japan plant, regenerative Energien verstärkt zu fördern. Ein Fünftel des Stroms soll bis 2020 aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Wie die „Süddeutsche“ berichtet, ist die Kernkraftlobby dagegen und wehrt sich. Jedoch gerät sie aufgrund von Enthüllungen über diverse Streitigkeiten zwischen den Behörden und den Atomfirmen immer mehr in die Defensive.

Energiepolitik muss überdacht werden

In Japan soll die Abhängigkeit von der Atomkraft gesenkt werden, weshalb die Regierung eine Energie-Wende beschlossen hat. Premier Naoto Kan verkündete, dass die Energiepolitik von Grund auf überdacht werden muss. Dass bedeutet, dass die erneuerbaren Energien enorm gefördert werden und die lokalen Strom-Monopole aufgebrochen werden müssen. Dazu will die Regierung die Produktion und Verteilung in Zukunft trennen. Zudem soll noch weniger Strom verbraucht werden als bisher. Fast 80 Prozent der japanischen Bevölkerung sprechen sich gegen die Atomenergie aus.

Ausstoß von Treibhausgasen soll gesenkt werden

Der Premier will einen kompletten Atomausstieg allerdings abwenden. 20 Prozent des Stroms in Japan sollen bis 2020 aus regenerativen Energien produziert werden. Die Regierung will in den kommenden Monaten einen genauen Fahrplan erarbeiten. Kan will neben der Reduzierung des Kernenergie-Anteils den Ausstoß von Treibhausgasen um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 senken. Jedoch warnten die Stahlproduzenten Japans davor, dass, wenn sie 20 Prozent ihres Stromes aus regenerativen Energien beziehen, Kosten in Höhe von zwei Milliarden Dollar pro Jahr aufkommen.

geschrieben am: 01.08.2011