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Pellworm: Insel testet Stromnetz der Zukunft

Auf der Insel Pellworm ist es möglich, dass so viel Strom aus Sonnen- und Windenergie erzeugt wird, dass die Bewohner der Insel nicht mehr auf andere Stromnetze angewiesen sind. Das ergab eine neue Machbarkeitsstudie der Fachhochschule Westküste, des Fraunhofer-Anwendungszentrums Systemtechnik (AST) und der Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz AG und E.ON Hanse. Pellworm verfügt bereits über ein eigenes Netz und hat hohe Mengen Strom aus regenerativen Energien. Die Nordseeinsel bietet sich an, ein intelligentes Stromnetz umzusetzen.

Noch ist die Insel vom Festland abhängig

Mittels Sonnen- und Windenergie werden jährlich 22.000 Megawatt Strom auf der Insel Pellworm erzeugt. Insgesamt wird davon allerdings nur ein Drittel verbraucht. Trotz alledem ist die Insel noch auf Strom vom Festland angewiesen. Denn wenn kaum Wind vorhanden ist, oder die Sonne nicht scheint, genügt der Strom nicht. Veränderungen könnten jedoch vorgenommen werden: Wissenschaftler und Energieunternehmen testen derzeit auf der Insel ein sogenanntes „Energiesystem der Zukunft“.

Stromspeicher muss zunächst gebaut werden

Professor Reiner Schütt von der FH Westküste gab bekannt, dass dieses System auf der Insel zum ersten Mal als Ganzes gesehen wurde. Bisher wurden nur einzelne Kombinationen untersucht; die Komplettbetrachtung ist aber neu. Aufsichtsratsvorsitzende von E.ON Hanse, Dierk Paskert, verkündete, dass alle Komponenten des intelligenten Stromnetzes auf Pellworm angebracht werden, um heute die Zukunft der Energie von morgen zu testen. Zunächst wird muss ein Stromspeicher für die überschüssige Energie gebaut werden. Nach dem Bau fällt die Entscheidung, wann und wie das Projekt realisiert wird.

geschrieben am: 29.07.2011