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Kosten für die Energiewende: 335 Milliarden Euro

Die Energiewende ist zwar bereits beschlossene Sache, aber über die Kosten für den notwendigen Umbau der Stromversorgung machte die Bundesregierung bisher noch keine konkreten Aussagen. Aufgrund des raschen Atomausstiegs könnten die Strompreise für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch steigen. In einer Studie des Baseler Prognos-Instituts wurde herausgefunden, dass zwischen 2010 und 2023 die Strompreise um rund 41 Prozent für Industriekunden ansteigen werden.

Umlage für Ökostrom spielt große Rolle

VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt verkündete, dass die ansteigenden Industriestrompreise ganze Industriezweige gefährden könnten. Aus der Studie geht ebenso hervor, dass die Strompreise um 26,5 Prozent angestiegen wären - also ein deutlich geringerer Anstieg - wenn es bei der ursprünglich festgelegten Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke bis 2042 geblieben wäre. Wie die „Welt“ berichtet, spielt vor allem die Umlage für Ökostrom nach dem EEG eine große Rolle für den enormen Preisanstieg. Temporär liegt sie bei 3,5 Cent pro Kilowattstunde; auf bis zu sechs Cent könnte sie in den nächsten Jahren erhöht werden.

Netzausbau kostet 85 Milliarden Euro

Die jährlichen EEG-Vergütungen summieren sich aktuell auf 12,3 Milliarden Euro. Aufgrund des Ausbaus von Solarenergie und Windkraft könnten diese Zahlungen bis 2025 sogar auf 21 Milliarden Euro ansteigen. Das ergaben die die Rechnungen von Professor Georg Erdmann von der Technischen Universität Berlin im Auftrag des VBW. Der gesetzliche Abbau der Einspeisungsvergütungen wird nach 2025 greifen; die Gesamtkosten des EEG summieren sich trotzdem auf 250 Milliarden Euro. Durch den Netzausbau kommen ebenfalls Kosten in Höhe von 85 Milliarden Euro zustande. Die Energiewende kostet demnach insgesamt 335 Milliarden Euro.

geschrieben am: 27.07.2011