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Weitere Verschärfung der Stromknappheit in Japan

Nach einem weiteren Störfall musste erneut ein Atomkraftwerk im japanischen Ohi vom Netz genommen werden. Der in Westjapan gelegene Meiler musste infolge eines Druckabfalls in einem Borsäuretank abgeschaltet werden, um die Überprüfung durchführen zu können. In der Folge verschärft sich die ohnehin schwierige Stromversorgung weiter. Firmen und Haushalte müssen mehr Strom sparen, um die Knappheit der elektrischen Energie zu kompensieren.

Einschränkungen beim Stromverbrauch

Japan hat nach der Atomkatastrophe immer wieder Probleme mit den Atomkraftwerken. Nun musste ein weiterer Meiler abgeschaltet werden, nachdem es erneut zu einem Störfall gekommen war. Haushalte und Firmen sind angehalten, möglichst wenig Strom zu verbrauchen, da eine akute Versorgungsknappheit besteht. Atomminister Goshi Hosono betont, dass das Stromangebot ohnehin recht knapp gewesen sei und man nach der Abschaltung des Meilers in Ohi weiterhin versuche, die Belastung die Menschen so niedrig wie möglich zu halten.

Nur noch 16 AKW am Netz

Wie der Versorger Kansai Electric Power mitteilte, war die Abschaltung nach einem Druckabfall in einem Tank mit Borsäure erforderlich geworden. Aktuell werde der Reaktor überprüft. Insgesamt sind noch 16 der eigentlich 54 Atomkraftwerke am Netz. Bislang haben alle AKW rund ein Drittel des gesamten Strombedarfs in Japan abgedeckt. Derzeit müssen die Firmen ihren Strombedarf deutlich drosseln, um weitere Engpässe zu verhindern. In Tokio wird eine Senkung um 15 Prozent gefordert. In Fukushima ist die Situation nach wie vor angespannt, man hoffe jedoch, die angestrebte Stabilisierung der Reaktoren bereits vor Januar zu erreichen.

geschrieben am: 18.07.2011