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Stromwirtschaft fordert staatliche Unterstützung

Die von der Bundesregierung geplante Energiewende sorgt nicht bei Allen für frohe Stimmung. Bis zum Jahr 2020 sollen die deutschen Atomkraftwerke vom Netz genommen werden. Allerdings muss der Strom weiter fließen, es müssen also alternative Energiequellen hinzugezogen werden. Nun fordert die deutsche Stromwirtschaft staatliche Unterstützungen für den Bau von Ersatz-Kraftwerken, die als Reserve bei eventuellen Stromengpässen vorhalten sollen.

BDEW fordert Zuschüsse für neue Anlagen

Nach Ansicht von Ewald Woste, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), könnte es passieren, dass neue Kraftwerke immer seltener in Betrieb genommen werden, je weiter der Ausbau der Erneuerbaren Energien voranschreitet. Seiner Meinung nach könnte es sogar so weit kommen, dass sich Investitionen kaum noch lohnen werden. Aus diesem Grund seien Förderungen und staatliche finanzielle Unterstützungen für den Bau der neuen Anlagen erforderlich. Als Beispiel nennt er den Bau von Gas- und Kohlekraftwerken, in denen elektrischer Strom erzeugt werden kann.

Staatliche Zuschüsse für Neubauten und Reserveprämie

Die neuen Anlagen sollen zum einen die Atomkraftwerke ersetzen und immer dann einspringen, wenn die Erneuerbaren Energien nicht genügend Strom liefern können. Die deutsche Stromwirtschaft hofft auf eine weitreichende Unterstützung. Neben den Zuschüssen für Neubauten seien auch Reserveprämien denkbar. Diese würden für stillstehende Anlagen ausgezahlt, die als Reserve dienen und in Notfällen Strom produzieren. Nach Meinung von Woste müsse man über dieses Modell ernsthaft nachdenken, denn dies sei auch eine Chance, dass sich die Kraftwerksprojekte von Banken refinanzieren lassen.

geschrieben am: 15.07.2011