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Neue Solarzellen bringen Strom vom Papier

Nachdem es Forschern bereits vor einiger Zeit gelungen ist, biegsame Solarzellen herzustellen, sind Forscher vom MIT aus den USA einen Schritt weiter gegangen. Sie haben Solarzellen zur Stromerzeugung entwickelt, die sich aufgrund eines speziellen Herstellungsverfahrens auf verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise Papier, drucken lassen. Für Solarzellen eröffnen sich dadurch ganz neue Verwendungsgebiete. Dies geht aus verschiedenen Medienberichten hervor.

Solarzellen an der Tapete?

Forscher des MIT in den USA haben ein neues Verfahren entwickelt, besondere Solarzellen herzustellen, die der Stromerzeugung dienen. Durch das spezielle Verfahren, lassen sich die Solarzellen auf verschiedene Oberflächen, wie Kunststoff, Stoff oder Papier, drucken. Die Solarzellen zeichnen sich zudem durch die Stärke und Flexibilität aus. Infolge der besonderen Eigenschaften lassen sich die Solarzellen verschiedentlich anwenden. Denkbar ist unter anderem das Anbringen der Zellen an Rollläden. Des Weiteren sind die Solarzellen sehr stabil und hitzeresistent.

Niedrige Produktionskosten bei Herstellung

Bei der Herstellung der Solarzellen kommt das sogenannte chemische Gasphasen-Abscheidungsverfahren in einer Vakuumkammer zum Einsatz. Im Zuge des Verfahrens werden fünf verschiedene Schichten auf das Trägermaterial, beispielsweise Papier, aufgetragen. Die Produktionskosten lassen sich besonders effektiv senken, wenn billige Trägermaterialien verwendet werden, zu denen unter anderem Papier zählt. Einen gravierenden Nachteil haben die druckbaren Solarzellen allerdings. Sie weisen bislang einen Wirkungsgrad von lediglich einem Prozent auf. Im Vergleich dazu haben Silizium-Solarzellen Wirkungsgrade von bis zu 20 Prozent. Daran wollen die Forscher weiter arbeiten. Bedacht werden sollte zudem, dass sich der Wirkungsgrad zum Teil durch größere Anwendungsflächen kompensieren lasse.

geschrieben am: 14.07.2011