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Zerfällt der Energiemarkt wegen des Atomausstiegs?

Am 8. Juli wurden die Gesetze für den Atomausstieg vom Bundesrat abgesegnet. Vor allem Parlamentarier erhalten dadurch das Gefühl, dass ein großes Kapitel abgeschlossen und eine Planungssicherheit für die betroffenen Akteure des Energiemarktes geschaffen wurde. Jedoch könnte dieses Gefühl schon schnell schwinden, denn trotz des enormen Umfangs taugt das Energiepaket nicht als Grundlage für einen Energiemarkt, der funktionieren kann.

Marktwirtschaftliche Preissignale spielen kleinere Rolle

Im Jahr 1998 wurde der deutsche Energiemarkt geschaffen, welcher durch die Energiewende-Gesetze wieder aufgelöst wird. Außerdem führen die Gesetze zu einem größtenteils staatlich regulierten Versorgungssystem. Wie die „Welt“ berichtet, spielen marktwirtschaftliche Preissignale nur noch eine kleinere Rolle. Die Politik ist der Ansicht, dass die erneuerbaren Energien ohne Weiteres den Platz der Atomkraftwerke einnehmen und werden und dass es eine nahtlose Integration in den bestehenden Energiemarkt geben wird. Doch Ökonomen sind sich bereits einig: Wenn der Ökostrom staatlich forciert ausgeweitet wird, ist dieser inkompatibel mit dem bisherigen Marktmodell.

Energiemarkt befindet sich in Auflösung

Die Erkenntnis setze sich bereits im Bundesverband Erneuerbare Energien durch. Nicht ohne Grund wehrt sich der Ökostrom-Verband gegen die Redewendung, dass die regenerativen Energien jetzt „fit für den Markt“ gemacht werden. Der Energiemarkt befindet sich aufgrund der staatlichen Garantiepreise, die für den Ökostrom bestehen, bereits in der Phase der Auflösung. Meinungen der Ökostrom-Lobbyisten zufolge, müssen wenn, der Markt fit für die regenerativen Energien gemacht werden.

geschrieben am: 12.07.2011