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BDI-Chef hält den Atomausstieg für zu riskant

Berlin - Die schwarz-gelbe Regierung kassiert seit dem beschlossenen Atomausstieg nicht nur Lob für ihre Entscheidung. Die deutsche Wirtschaft wirft der Regierung vor, dass der Ausstieg aus der Atomenergie viel zu übereilt durchgeführt wird. Bereits wenige Tage nach der Ausrufung des Atommoratoriums seien die wichtigsten Entscheidungen für den Atomausstieg schon festgesetzt worden. Vor allem aber kritisiert der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, dass das sofortige Abschalten von 8 Kraftwerken festgelegt wurde; das berichten die „Dresdner Neuesten Nachrichten“.

Technische Risiken nicht ausgeschlossen

Keitel gab bekannt, dass der Sinn des Moratoriums gewesen sei, über Folgen nachzudenken und nicht, dass so schnell wie möglich emotional gehandelt wird. Jedoch akzeptiert die Wirtschaft den beschlossenen Atomausstieg. Der Prozess des Ausstiegs birgt aber eine enorme Anzahl von technischen Risiken. Keitel ist der Meinung, dass es aufgrund des Atomausstiegs zu erhöhten Preisen kommen wird. Deswegen spricht sich der BDI-Chef für ein regelmäßiges Monitoring des Ausstiegsprozesses aus. Es sollen stets Bewertungen darüber vorgelegt werden, wie viel von dem geschafft wurde, was man sich vorgenommen hat.

Bundesregierung befindet sich in einem Dilemma

Laut Keitel provoziere das von der Bundesregierung beschleunigte Gesetzgebungsverfahren geradezu handwerkliche Fehler. Er hält es zudem für ein „Wunder“, wenn der gesamte Atomausstieg, so wie er jetzt geplant ist, „völlig widerspruchsfrei und ohne handwerkliche Fehler“ durchgeführt wird. Jedoch erkennt Keitel auch das Dilemma, in welches sich die Bundesregierung derzeit befindet: Das Gesetzgebungswerk soll verabschiedet werden, noch bevor es in der Sommerpause zerredet werden kann. Am Donnerstag will der Bundestag den Atomausstieg zusammen mit der Energiewende endgültig verabschieden.

geschrieben am: 06.07.2011