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Planen RWE und E.ON neue Atomkraftwerke?

Berlin – RWE und E.ON, die führenden Energiekonzerne in Deutschland, planen schon seit ein paar Jahren den Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien. Medienberichten zufolge könnten die Konzerne aufgrund des Atomausstiegs nun internationale Kraftwerksprojekte vorerst auf Eis legen. Wie die „Süddeutsche“ berichtet, wollten beide Branchenführer von dem in Großbritannien geplanten Neubau von Atommeilern zunächst absehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Neubau des Gemeinschaftsunternehmens Horizon Nuclear Power tatsächlich umgesetzt wird, sinkt immer mehr; zu teuer wären die Investitionen.

Erste Anlage sollte 2020 in Betrieb genommen werden

In England fand bereits ein Zusammenschluss der Rivalen statt, damit die internationale Renaissance der Atomtechnik angekurbelt werden kann. Im Jahr 2009 sicherten sich E.ON und RWE bereits Standorte für neue Kraftwerke. Beide Unternehmen mussten allein dafür schon einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Die gemeinsame Tochter sollte bis 2025 fünf oder sechs Reaktoren bauen. 2020 sollte die erste Anlage bereits in Betrieb genommen werden.

Nächste Schritte werden im Herbst beschlossen

Ein Sprecher von E.ON verkündete, dass aktuell keine Pläne für einen Abschied des Projektes vorhanden sind. Allerdings wartet der Konzern noch auf die Ergebnisse eines Berichts von der britischen Atombehörde. Geprüft werden die neuen Standorte der Atomkraftwerke auf Sicherheit. Im Sommer sollen die Ergebnisse vorliegen; danach wird die Entscheidung fallen, wie weiter vorgegangen wird. Ein Sprecher der RWE gab gegenüber den Medien bekannt, dass das Unternehmen erst im Herbst über die nächsten Schritte entscheiden wird.

geschrieben am: 05.07.2011