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Hat TelDaFax die russischen Investoren getäuscht?

Vor einigen Monaten noch konnte man bei dem Billigstromanbieter TelDaFax hoffen, dass die von Experten vermutete kaum abwendbare Pleite doch noch durch Hilfe von Geldgebern abzuwenden sei. Immer wieder beteuerte TelDaFax, dass die Geschäfte aufgrund der Investoren am Laufen gehalten werden können. Doch nun werfen die russischen Investoren dem Troisdorfer Unternehmen vor, dass sie getäuscht wurden.

Verluste in Höhe von 100 Millionen Euro

Mittlerweile gehört TelDaFax russischen Eigentümern. Diese haben allerdings keinen Nutzen mehr davon. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, wollen die Investoren nun auch juristische Schritte gegen die Verantwortlichen der Pleite einleiten. Hierfür sei eine renommierte Anwaltskanzlei beauftragt wurden. Schätzungen zufolge mussten die Investoren Verluste in Höhe von ca. 100 Millionen Euro verbuchen, welche sie in den letzten Monaten noch in den Billigstromanbieter gepumpt haben. TelDaFax meldete am 14. Juni Insolvenz an und beliefert mittlerweile auch keine Kunden mehr.

War die Täuschung Absicht?

Seit ein paar Tagen ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Bonn gegen den Anbieter. Für die Sicherung der Beweise wurden bereits Büro- und Geschäftsräume des Unternehmens durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft TelDaFax neben der möglichen Insolvenzverschleppung auch vor, Kunden mit günstigen Stromtarifen gelockt zu haben und dann Vorauskasse verlangt haben. Die Verträge wurden mit den Kunden abgeschlossen, obwohl bekannt gewesen sei, in welcher kritischen finanziellen Situation sich der Konzern befindet. Verbraucherschützer können den Kunden momentan nur wenig Hoffnung machen, dass sie ihre Gelder jemals wieder sehen. Davon werden wohl auch die russischen Investoren betroffen sein.

geschrieben am: 30.06.2011