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TelDaFax: Wo das Geld der Kunden wirklich hinfloss

Troisdorf - Vor allem die die letzten Monate waren für den Billigstromanbieter TelDaFax und dessen Beteiligte eher eine Zeit der Ärgernis und Verzweiflung. Nicht nur, dass sie ihren Geschäftspartnern die Rechnungen nicht bezahlten, auch die Kunden warteten vergebens darauf, dass ihr Guthaben ausgezahlt wird. Für einige stellte das Unternehmen aber ein gutes Geschäft dar: Innerhalb kurzer Zeit konnten manche Manager ihr Gehalt vervielfachen.

Hohe Auszahlungen kurz vor der Insolvenz

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, gab es sogar einen Monat vor der Insolvenzanmeldung noch enorme Gehälter: Ex-Chef Klaus Bath bekam im Mai noch immer über 17.000 Euro netto. Auch dem neuen Vorstand Alexander Kutz ging es bei TelDaFax finanziell nicht schlecht; im Jahr 2009 erhielt er noch 4000 Euro brutto; letzten Monat waren es ebenfalls schon über 17.000 Euro. Insolvenzspezialisten erkennen darin einen typischen Fall. Rechtsanwalt und Insolvenzspezialist Klaus Kollbach verkündete, dass es üblich ist, wenn sich Mitarbeiter an den Schaltstellen vor der Insolvenz noch mal so richtig auszahlen lassen. Neben den Führungskräften wurden auch diverse Berater vor der Insolvenz gut ausgezahlt.

Sanierungsexperte erhielt besonders hohe Gehälter

Doch wesentlich höhere Beträge bekam der Krisenspezialist Hans-Gerd Höptner, welcher im März als Sanierungsexperte von TelDaFax geholt wurde. Höptner arbeitet für Conzima, eine Beratungsgesellschaft. Für seine Tätigkeit stellte die Gesellschaft monatlich eine Rechnung in Höhe von 65.000 Euro. Höptner gab bekannt, dass in dem Honorar Mehrwertsteuern enthalten sind.

geschrieben am: 29.06.2011