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Razzia bei TelDaFax: Verdacht auf Betrug

Am Montag haben Ermittler aus Bonn die Büroräume des Billigstromanbieters TelDaFax durchsucht. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass das Troisdorfer Unternehmen ganz bewusst die finanziellen Schwierigkeiten verdeckt habe, um nach wie vor neue Kunden anzulocken. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, seien auch Privaträume von Beteiligten durchsucht wurden. Nach Angaben der „Tagesschau“ hegen die Ermittler den Verdacht, dass der Anbieter schon seit rund 3 Jahren seine Kunden nicht mehr profitabel mit Energie beliefern kann.

Insolvenz hätte schon viel eher angemeldet werden müssen

Die Ermittler nehmen an, dass TelDaFax aufgrund von Strompreiserhöhungen hohe Verluste verbuchen musste. Aber auch in den darauffolgenden Jahren konnte das Unternehmen diese Verluste nicht ausgleichen. Demnach hätte TelDaFax schon lange Zeit vor dem 14.06.2011 Insolvenz anmelden müssen. Zudem sind die Ermittler der Meinung, dass das Unternehmen zahlreiche Kunden an Land ziehen wollten, damit sie von ihnen Vorauszahlungen bekommen können. Aus diesem Grund liegt der Verdacht der Insolvenzverschleppung und des gewerbsmäßigen Betruges vor.

TelDaFax äußert sich nicht

Die Durchsuchungen wurden von einem Sprecher des Insolvenzverwalters bestätigt. Biner Bähr, der vorläufige Insolvenzverwalter von TelDaFax arbeitet mit den Behörden zusammen und setzt sich nach wie vor für den Erhalt des Unternehmens ein. Zu den Aussagen der Staatsanwaltschaft wollte er allerdings keine Aussage treffen. Auch TelDaFax selbst äußerte sich nicht zu dem Verdacht.

geschrieben am: 28.06.2011