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AKW-Stresstest: 7 weitere Länder schließen sich an

Brüssel/Moskau – Nach Angaben der EU-Kommission haben sich sieben Nicht-EU-Länder dazu entschlossen, ebenfalls die europaweiten „Stresstests“ durchführen zu lassen. Bei diesen Tests wird die Sicherheit der Kernkraftwerke überprüft. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Russland und die Ukraine, dem Land in dem 1986 das Atomunglück von Tschernobyl statt gefunden hat. Aber auch die Türkei, Kroatien, Weißrussland, Schweiz und Armenien beteiligen sich an diesen Tests.

Bei nicht bestandener Prüfung müssen die AKW nachgerüstet werden

Die sieben Länder wollen sich die Kriterien zum Vorbild nehmen, die von der EU entwickelt wurden. Das bedeutet wiederum, dass die Ergebnisse von Experten überprüft werden, die aus anderen Ländern kommen. Die dazugehörige Erklärung wurde am Donnerstag unterzeichnet. Bei den Tests wird untersucht, wie die 143 Atommeiler vorbereitet sind, wenn es zu Naturkatastrophen wie etwa Flugzeugunglücke, Erdbeben oder Hochwasser kommt. Die Gefahr eines Terroranschlages wurde vorerst ausgeklammert. Bis zum Jahresende sollen die ersten Ergebnisse vorgelegt werden. Sollte ein Kraftwerk durch die Prüfung fallen, ist das jeweilige Land dazu verpflichtet, dass das Kraftwerk nachgerüstet oder abgeschaltet wird.

30 Schwachstellen bei russischen Reaktoren

Laut eines offiziellen Berichts sind die Atomkraftwerke in Russland nicht ausreichend auf Naturkatastrophen vorbereitet. In einer Untersuchung, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, konnten insgesamt 30 Schwachstellen bei den 32 russischen Reaktoren festgestellt werden. Dazu gehören vor allem die unzureichenden Notfallpläne bei einem Katastrophenfall.

geschrieben am: 27.06.2011