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TelDaFax – mit einer Kündigung auf Nummer sicher

Der Stromversorger TelDaFax ist zahlungsunfähig und hat Insolvenz beantragt. Für die Verbraucher bedeutet dies einen Wechsel in die Grundversorgung, der aller Wahrscheinlichkeit nach mit Mehrkosten verbunden ist. Denn keinem Grundversorger ist es möglich, die Dumping-Preise des Billigversorgers zu unterbieten. Die niedrigen Preise waren nur möglich, weil TelDaFax den Strom teurer ein- als verkaufte. Doch die Stromkunden müssen vorsichtig sein. Denn ausgehend von der Gesetzesgrundlage laufen die Verträge mit dem Stromanbieter, sollten diese nicht gekündigt und TelDaFax wieder zahlungsfähig sein, weiter.

Stromkunden müssen kündigen

Zum Thema Kündigung sagt die Verbraucherzentrale: Wollen Stromkunden nicht erneut von TelDaFax beliefert werden, sollte der Versorger wieder zahlungsfähig sein, müssen sie den bestehenden Stromliefervertrag kündigen. TelDaFax ist kein Stromproduzent sondern ausschließlich ein Lieferant. Das bedeutet, der Anbieter kauft von anderen Versorgern Strom und verkauft diesen dann an die Endverbraucher weiter. Dafür nutzt TelDaFax die Netze der Netzbetreiber und muss sogenannte Netznutzungsentgelte bezahlen. Da TelDaFax aktuell nicht zahlungsfähig ist und somit die Netznutzungsentgelte nicht entrichten kann, wird dem Versorger die Energiedurchleitung durch die Netzbetreiber verweigert. Bezahlt das Unternehmen jedoch die offenen Beträge und erhält die Erlaubnis, die Netze zu nutzen, tritt TelDaFax erneut als Versorger der Verbraucher auf, die die Kündigung der Stromlieferverträge versäumt haben. Aktuell rutschen die betroffenen Kunden in die Ersatzversorgung, die durch den jeweiligen Grundversorger übernommen wird. Diese tritt jedoch außer Kraft, sobald der Versorger die Stromlieferung wieder übernehmen kann.

Verbraucherzentrale rät zur Kündigung

Infolge der schlechten Erfahrungen, die die Kunden von TelDaFax mit dem Unternehmen gemacht haben, entschließen sich immer mehr zur Kündigung des bestehenden Vertragsverhältnisses. Da die Kündigung jedoch nicht einfach so möglich ist, müssen sich die Kunden zunächst mit einem Schreiben an den Versorger wenden, in welchem die Beendigung des Vertrages angekündigt wird, sollte der Versorger seinen vertraglichen Pflichten nicht innerhalb einer festgesetzten Frist nachkommen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt eine Frist von zehn Tagen. Erst wenn TelDaFax nicht reagiert, haben die Verbraucher das Recht zu kündigen, sofern sie zuvor die Frist gesetzt haben. Zu dieser Vorgehensweise ist zu raten, wollen Verbraucher nicht später erneut von TelDaFax mit Strom und Gas beliefert werden. Die Ersatzversorgung ist auf einen Zeitraum von drei Monaten festgelegt. Kümmert sich ein Verbraucher in der Zwischenzeit nicht um einen alternativen Anbieter, rutscht er in den Grundversorgungsvertrag oder wird erneut, sollte der ursprüngliche Stromversorger dazu in der Lage sein, von dem Stromversorger beliefert, mit dem der Vertrag abgeschlossen ist.

geschrieben am: 23.06.2011