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TelDaFax liefert keinen Strom mehr

Troisdorf – Hunderttausende Verbraucher sind von der Pleite des Billigstromanbieters TelDaFax betroffen. Mittlerweile ist das Unternehmen so klamm, dass es nicht mehr in der Lage ist, Kunden mit Strom zu versorgen. Wie der „Spiegel“ berichtet, müssen nun die lokalen Grundversorger die Stromlieferung übernehmen. Zwar gab es vorrübergehend noch Hoffnungen für TelDaFax, doch nun stellt sich heraus: Das Unternehmen muss die Stromversorgung aussetzen. Eine Maßnahme, die nicht von Dauer sein soll.

Das Moratorium war notwendig

Seit Samstag werden die betroffenen Kunden nun von den Grundversorgern mit Strom beliefert. Damit wird gewährleistet, dass den Verbrauchern stets Energie zur Verfügung steht. Der Insolvenzverwalter Biner Bähr gab bekannt, dass das Moratorium unumgänglich geworden ist, da das Unternehmen aufgrund der aktuellen finanziellen Lage keine Möglichkeit hat, alle Kunden zu beliefern. Temporär werden Gespräche mit Investoren geführt, damit der Geschäftsbetrieb wieder auf eine solide Grundlage gestellt werden kann. Am Mittwoch hieß es sogar noch, dass man darauf bestrebt sei, das Unternehmen wieder zu stabilisieren und dass die Kunden weiter beliefert werden.

Kunden werden vorausgezahltes Geld wahrscheinlich nicht wieder bekommen

Am Dienstag stellte TelDaFax den Insolvenzantrag. Bis zu 800.000 Kunden waren bei TelDaFax zu Bestzeiten unter Vertrag, wobei die Firma erst im Jahr 2007 gegründet wurde. Um Kunden anzulocken, nahm das Unternehmen das Risiko der Insolvenz bereits zeitig in Kauf: TelDaFax hat Strom zwar wesentlich günstiger angeboten als die Konkurrenz, aber die Kunden mussten bei diversen Angeboten ihre Rechnung für das kommende Jahr im Voraus zahlen. Das Geld dürften die Kunden wohl so schnell nicht wieder sehen.

geschrieben am: 20.06.2011